Slovakischcr Frcischaarmzug.
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vaken beeilten ihre langgehegten Wünsche in einer Gcsainmt-Pctition zuformnlircn, empfing die Comitats-Bchörde vorn Grafen Batthhänyi dieWeisung die geringste Erneuerung solcher Schritte mit einer „Fiscal-Action" niedcrzuschlagcn, und Kossuth — „ein zweiter Konrad Wallcnrod,aber selbst unbewußt und selbst absichtslos", wie ihn Hodza nannte —that einen Schwur, jeden einkcrkcrn zu lassen der mit ähnlichen Forde-rungen anfzutrctcn wagte. Kaum besser erging cs einer Deputation dersächsischen Nations-Universität, die nach Eröffnung des Pcstcr Reichsta-ges dem ungarischen Ministerium eine Denkschrift über die Bedingungenüberreichte, unter denen sich die Sachsen die Vereinigung mit Ungarn ge-fallen lassen wollten; Dcak nahm gleich an dem Ansdruck „Bedingungen"Anstoß und wollte so etwas nicht gelten lassen, worauf ihm Pfarrer Fa-bini, eines der Deputations-Glieder, cntgcgnctc: „Verlangen Sie etwa,ein Volk solle sich erst als Gnade jene Rechte erbitten, die cö schon besitztund die ihm von Rechtswegen zustchcn?"
Doch die Slovakcn waren ein langmnthigcs Völklcin, die viel übersich ergehen ließen, che sic einen Versuch ernsten Widerstandes machten.Alle Grundsätze constitntioncllcr Freiheit, von denen tagtäglich die Wändedes Pcstcr Sitzungssaales widcrhalltcn, schienen nur für sic nicht vorhan-den zu sein. Ihre Presse war geknebelt; das Pctitions-, das Associations--Nccht, dafcrn sic davon zu Gunsten ihrer National-Wünschc Gebrauchmachen wollten, waren ihnen verwehrt ; Volksversammlungen unter freiemHimmel, sonst in ganz Ungarn an der Tagesordnung, waren ihnen nichtgestattet.Slovakischc Patrioten, wie Hodza's Bruder, der DichterJan Kral, der Schullehrer Notaridcs zu Pribct u. n. wurden verfolgt,cingckerkcrt, mißhandelt. Und als endlich nach so lang erlittener Drangsalund Ungemach in der zweiten Hälfte September Hnrban, unterstützt vonStur, Hodza, Blondck, Zach, Janccck, den Versuch wagte Gewalt mitGewalt abznwchren, und mit einem Freischaarcnzngc von mehreren hundertKöpfen in's Treneincr Comital cinficl um einen Landsturm zn organisircn, daließ ihn die cingcschüchtcrtc Bevölkerung fast gänzlich >m Stich, währendauf den Hilferuf der ungarischen Behörden ans Preßbnrg, Tyrnan,Divszcg, ans der Schütt und den Bcrgstädtcn, ans dem ungarischenThcilc .dcs Ncntracr Comitats zahlreiche Nationalgarde-Schaarcn hcrbci-rücktcn, gegen deren Übermacht Hnrban zuletzt das Feld räumen mußte.Über das arme slovakischc Volk brach jetzt eine traurigere Zeit als früherherein. So unbedeutend und vereinzelt die Beihilfe war, die sic den
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