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2 (1870) Revolution und Reaction im Spätjahre 1848
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Stenerverweigerungs-Beschluß.

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darauf sollte einePrivat-Zusammenkunft" im Mielcntz'schen Kaffechausein der Taubenstraße stattfiudcn; die Anwesenden drangen aber in denPräsidenten, eineförmliche Sitzung" daraus zu machen, in welcher Kirch-mann als Berichterstatter der Commission den Stencrvcrweigcrungs-An-trag vom 11. zur Annahme empfahl. Schnitze von Delitsch, Philipps,Schornbanm, Zachariä stellten Abänderungsanträgc. Die Verhandlunghatte kaum begonnen, als Major von Herwarth mit vier Officiercn undeinem Piket Soldaten in den Saal trat und dem Präsidenten erklärte,daß er Befehl habe, den Saal zu räumen und nöthigcnfalls Gewalt an-znwenden. Die Versammlung erhob sich in der größten Aufregung;Waldcck trat hervor und rief den Officicr an:Holen Sie Ihre Bajon-nete und stechen Sie uns nieder; ein Landesvcrräther, der den Saalverläßt." Allmälig legte sich der Sturm und die Soldaten traten zurück,nachdem ihrem Befehlshaber zugesagt worden, daß sich die Versammlung,nachdem sic abgestimmt, entfernen werde. Und in solcher Lage, dieBajonnctc vor der Thürc, ohne regelrechte Verhandlung, ohne Bera-thnng über die verschiedenen Anträge, kam durch bloßes Erheben vonden Sitzen der inhaltschwerc Beschluß zustande:Das Ministerium

Brandenburg ist nicht berechtigt, über Staatsgclder zu verfügen unddie Stenern zu erheben, so lange die National-Vcrsammlnng nicht inBerlin ihre Sitzungen frei fortsctzen kann. Dieser Beschluß tritt mit dem17. November in Kraft."

Damit schloß die letzte Sitzung des Berliner Wandcr-Parlaments,und cs kam jetzt auf die Bevölkerung der Hauptstadt und des Landesan, ob sie den vom Präsidenten desselben gepredigten passiven Wider-stand durch Ausführung des Beschlusses vom 15. N. M. zu einemactiven machen und damit eine vcrhängnißvollc Aera offenen Kampfeswider die Maßnahmen der Regierung einleitcn wolle.

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Um dieselbe Zeit, da die Dinge in Preußen in unblutigem Kampfund Gcgcnkampf ans die Spitze getrieben wurden, erreichte die Revolutionin Italien in gewaltsam verbrecherischer Weise ihren Höhepunkt.