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1355.
5. April.
Derselbe bestätigt den edeln Johans und Albrecht Burggrafen zu Nuremberg alles, was sievon den bei ihnen wohnenden Juden bisher genossen und eingenommen haben, oder furbaseinnehmen mögen. D. ib. et eod. d. (c. S.)
ii
Derselbe erlaubt den edeln Johans und Albrecht Burggraven ze Nuremberg dass sie ausihrem Dorfe Beyerstorf eine Stadt bauen mögen die alle Rechte, Freiheit, Markte, Marktrechte,Gerichte, Stok und Galgen haben soll, als andere Städte. D. ib. et eod. d.
99
Derselbe verleiht den Burggrafen Johann und Albrecht zu Nürnberg auf ewige Zeiten dasBergwerk zu dem Plessenberg. D. ib. et eod. d.
93
Idem Johanni et Alberto Burggraviis de Nurinberg oppidum RegentzhofF cum jure patrona-tus ecclesiae ibidem et judicio eidem oppido spectante in feudum perpetuum concedit. D. ib.et eod. il. (c. S.)
9»
Derselbe verleiht den Burggrafen Johann und Albrecht zu Nürnberg alle Rechte und Le-henschaften die der Edelman Konrad von Sluzzelberg von dem Reiche gehabt hat zu Nuwen-hof, Tauchansreut, Guntherspühle, zu Ober- und Niederschellenbach, zu dem Hof zu Siñwellen-perge und zu der Gabimühle, und die Habergülte in den umliegenden Dörfern. D. ib. eteod, d. (c. S.)
9)
Derselbe verpflichtet sich die dem Bischof Gerhard zu Speyer um 5200 Pfund Haller ver-pfändete Stadt Landau mit der Mark, dann die 100 Mark Silbers auf den Juden zu Speyer,die um 3200 Pfund Haller verpfändete Stadt Weibestat und den Kirchensatz darin, dann dieum 1000 Pfund Haller verpfändete Vogtey des Klosters und Dorfes' Otenheim, miteinander undkeine dieser Pfandschaften einzeln wieder zu lösen, und schlagt genanntem Bischof auf einneues 5000 Pfund Haller auf Stadt und Mark Landau. D. ib. et eod. d. (c. S.)
7. April.
Albrecht Hertzog in Bayrn ertheilt auf Rath des Pischofs Friedrich zu Regensburg denHausgenossen seiner Münze in Regensburg auf 3 Jahre die Erlaubniss zur Ausprägung der Re-gensburger Pfennige, welche in der Art ausgeprägt werden müssen, dass neun Schilling auf dieMarch Silbers gehen. G. des Eritages in der Osterwochen, (c. S.)
9)
Dirreich von Awe, Tuomprobst auf dem Tuem zu Regenspurch, Chunrat der Haimberger,Techant daselben, und Degenhart der Hofaer von Wierd, von Herrn Bischof Fridreich bevoll-mächtigt nach seines und Herrn Albrechts Pfallentzgraf zu Reyn und Hertzog zu Payrn RatesRat um die Müntze zu Regensburg zu taydingen , kommen überein dass man den Hausgenos-sen der Münze zu Regensburg Gewalt gebe, von jetzt bis sanct Michelstag und darnach dreiganze Jahre hindurch , die Münze Regensburger Pfenning mit dem Präkch das sie jetzo haben,zu mehren , so dass neun Schilling Regensburger auf die March gehen. D. eod. d. (c. 3 S.)