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Derselbe befiehlt, dass man der Stadt Regensburg, welche den Landfrieden zu Frankenund zu Bayern beschworen hat, als schir derselbe Lantfrid ausgegangen ist, die Briefe, die siedarüber gegeben hat, oder geben würde, wiedergeben soll, und sonach dieselben kraftlos seynsollen. G. zu Chostnitz des Donerstages nach Michaelis Tag. (c. S.)
Derselbe thut kund, dass der yon den Bürgern zu Regenspurg geleistete Schwur den Land-frieden in Franken und in Bayern zu halten, an ihren Rechten und Freiheiten keinen Eintragmachen soll. D. ib. et eod. d. (c. S.)
Rune von Falkinsteyn Domprobst und Vormünder des Stiftes zu Mencze, gestattet mitWisseu und Willen des Erzbischofes Heinrich dem Ritter Reynharde von Talwig, die Wüste-nung zu Gersshuscn mit Gericht und Zugehörung um 40 Pfund Heller zu lösen von HermanHunde und allen den andern Hunden ; und löste Reynhart Etwas, das dem Grafen Otten zuWaldeckin vom Stifte verpfändet wäre an dieser Wüstenung, so darf er es inne haben, bis esdas Stift wieder löst um die nämliche Summe, und die Wüstenung um 50 Pfd. Heller; ver-pfändete oder kaufte er Etwas, was zu des Stiftes Amte und Schlössern zu der Nuwenburgnicht gehörte, aber darin läge , so soll nach der Wiederlösung des Stiftes Amtmann diese Gü-ter eben so schirmen, als die der andern stiftischen Burgmannen; überhaupt soll Reynhartalle Freiheiten und Rechte daselbst haben , wie die übrigen Burgmannen des Stifte*. Mitsieg-ler: Heinrich Erzbischof zu Mencze. G. zu Clopp an dem Donnerstage nach sente RemijTage. (c. 2 S.)
Ludwig Herzog in Bayern eignet dem Kloster Fürstenfeld das von ihm zu Lehen rüh-
rende Gut zu Zelle an der Leitten sammt der unter demselben gelegenen Ziegelstat, wa*Perchtold der Punhartter dem genannten Kloster zu kaufen gegeben hat. G. zu München anSuntag vor Dionisij.
Karl römischer König erinnert den Abt des Klosters Ottobeuern und desselben Vogt Swcig-ger von Gundelfingen auf des Königs Albrecht Befehl, dass dieses Kloster seine Leute nichtmit unleidbaren Steuern und Schatzungen beschweren solle. G. an sand Dionisen Tag.
Cone von Valkenstein Duomprobist und Vormünder des Stiftes zu Mencze bekennt dasser dem Erzbischöfe Heinrich zu Mencze die 4000 Pfund Heller welche er ihm in diesem auf
sant Mertins-Tag ausgehenden Jahre geben sollte, bezahlt habe bis auf 800 Pfd. Heller, von
welchen er ihm 2 00 Pfd. am nächsten Sonntage bezahlen wolle, die übrigen Ó00 Pfd. soll ervon 2 grossen Turnosen zu Erenvels und von 2 Turnosen zu Lonstein an den Zöllen neh-men zwischen jetzt und dem nächsten sant Martins-Tage, und was dann an den 600 Pfd.
etwa fehlt, will er (Cone) daraufzahlen; ferner soll der Erzbischof die aufs nächste Jahr ihmauszuzahlenden 4000 Pfd. Heller nehmen von 3 grossen Turnosen zu Erenvels und 3 grossenTurnosen zu Lonstein auf den Zöllen, und was dann an den 4000 Pfd. fehlt, soll ihm an