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Zeugen mid Siegler: Hainrich Hofmarschakh in Oesterreich und Hainrieh der Zuchswert. G.an aller Seltag.
2. Nov.
Ruprecht von Virnberg bekennt dass ihm das Schuldheisen Amt zu Lorsch von dem Ertz-stifte Mainz verliehen worden. G. des andern Tags nach Allerheiligen.
8. Nov.
Der römische König Carl sagt die deutschen Herrn zu Nürnberg von der Bezahlung allerSchulden los welche die Juden, sie mögen wo immer ansässig seyn , an dieselben zu fordernhaben. G. zu Prag des nehsten Montags vor sant Martins Tag in dem V. Jar des Reichs.
10, Nov.
Ruprecht Pfalzgraf bei Rhein und Herzog in Bayern, auf dem die Markgrafen zu Bran-denburg Ludwig und Ludwig genannt der Römer die Verrichtung all ihrer Sache gestellt, ord-net und bestimmt: Markgraf Ludwig zu Brandenburg soll das Fürstenthum Oberbayern vonMartini an dis nächstfolgenden sechs Jahre besitzen und pflegen , aber ohne seines BrudersWissen und Willen nichts davon verkaufen oder entfremden , jedech mag er bei redlicherNoth, Gut und Gült auf Wiederlosung versetzen , die geistlichen Lehen verleihen, und seinemBruder, wenn er dessen mit Mannschaft bedürfte, auf Verlangen Kost geben; dagegen sollLudwig der Römer innerhalb des bemerkten Zeitraums die Mark Brandenburg besitzen undpflegen, unter denselben Bedingungen wie jener das Fürstenthum in Oberbayern; im Falle derKönig stürbe, soll Ludwig dem älteren das Recht der Mitwahl Vorbehalten seyn. G. zu Vran-kenvord, en Mittwochen an S. Martins Abend.
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Hans der pVauenberg und Fridrich der jüngere Awer von Prennberg theilen mit Heinrichdes Schultheissen Sohn den Garten, Weiher und Thum zu Kumpfmühl, einst erbaut von denAdelburgern und Leibding zu dem Kloster S. Heymeran in Regensburg. D. eod. d. (c. S.)
11. Nov.
Albrecht von W'olfstein giebt seine Zustimmung zu seines Vetters Gottfried von WolfsteinVermächtniss. G. an S. Marteinstag. (c. S.)
14. Nov.
Jutta Gräfin von Hennenbeig verleihet dem Götz Zentgrafen Bürger zu Münnerstadt einenhalben Hof zu Königshofen, ein halbes Vorwerk zu Ipthausen, und die Hälfte der Weingärtenam Blankenberg. G. am Sonntag nach St. Martinstag. (c, S)
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Dietrich von Redwitz schafft seiner Frau Anna seine Güterr'zu Weissenbrun und zu W'ust-
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weissenbrunn, zu Niederweitäg und zu Emmersten, ferner den Zehend zu Obern Langenstatund Rottendorf und die halbe varende Hab zu ihrem Leib. G. in meim Haus zu Wilden-berg eod. d.
26. Nov.
Rudolph von Nesselwang giebt dem Kloster Steingaden den Hof auf dem Salzberg, den er