Druckschrift 
8 : (Continuationis IV) (1839) 1344 - 1359
Entstehung
Seite
96
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1 547.

ihm und seinem Vettern, dem Gebolf von Mersenkchoffen, Ritter, schuldig war erhalten zuhaben. G. Dienstags nach dem weissen Sonntag.

2 5. Febr.

Eberhart und Ulrich Graven von Wirtenberg verlangen durch Cunrad von Stain ihrenRathgeber von Herzog Albrecht und Johann a von Oesterreich desselben Frau die Rückzahlungvon iOOO Mark Silbéis. G. zu Lewenberg Mitwoch nach dem weissen Sunnentag.

22. Febr.

Ludwig römischer Kaiser vernachrichtet zur Nachachtung dem Rath und den Bürgern zuMünchen, dann seinem Zöllner zu Wasserburg, dass das Kloster Fürstenfeld sechzig ScheibenSalzes, und alles Trayd das auf dessen Guten wächst, was es kauft für seinen Hausbedarf,Mauth und Ungeld frey beziehen darf. G. zu München an Pfinztag nach dem weissen Sun-tag. . (c. S.).

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Officium curiae Herbipolensis recognoscit quod Hetz3, relicta quondam Ekardi dicti Lur, etElizabet filia ejusdem , matronae Elizabet dictae Wolfeskeln, et dominis Ottoni, Johanni et Wi-perto, canonicis ecclesiae Herbipolensis, Eberhardo et Friderico, armigeris, redditus annuos uniuslibrae Hallensium et sex pullorum de manso in villa Gundersleyben, ac de domo ad ipsummansum pertinente, solvere teneantur. D. feria quinta ante Dominicam Reminiscere.

24. Febr.

Berthold von Seeveit Ritter verkauft dem Kloster Steingaden sejnen eigenen Hof denSwaikhof, der geheissen ist in der Schönau und gelegen in Bittengauer Pfarr bei Buchschorn,um vier und sechzig Pfund Haller, und setzt zur Gewährschaft desselben seinen eignen Swaik-hof auf dem Bissenberg, der geheissen ist uf der Rutin. G. an S. Mathies Tag in der Vasten,

26 . Febr.

Die Neune über den Landfrieden bei dem Rhein gesetzt erlauben dem ehrsamen ManneCunrad Sitawer Bürger zu Regensburg auf sein Vorbringen, wie er von der Stadt Regensburggewalthätig behandelt und vertrieben ward, weil er dem Herzog Rudolph nachgeritten um seinGeld, das jener ihm schuldig ist, dann auf Vorweis seiner Briefe von Kaiser Ludwig undPfalzgraf und Herzog Rudolph, die sin Unschuld wol verdacht liant der von Regensburg Leibund Gut aufzuhalten als weit der Landfrieden bei dem Rhein geht, in Pfandes Weise auf Recht,bis dieselben Minne oder Recht von dem Sitawer nehmen, und ihm seine Ehre und sein Gutwieder geben. G. zu Spir des Montags nach Reminiscere in der Vasten, (c. S.)

27. Febr.

Beringer und Mechtild seine eheliche Wirthin , Boppe von Adlotsheim genannt GebrüderRitter, und Kunne des Boppen Hausfrau geben Herrn Albrecht erwählten und bestätigten Bi-schof von Wurzburg und dem Stifte die Eigenschaft ihrer Burg und Stadt ze Adlotsheim unddes Halbtheils der Veste Herboltsheim auf, nehmen es zu Mannlehen, und geloben sowohl dieseVesten als die Veste Hetgebur obwendig Amerbach gelegen, die sie gleichfalls von dem Stiftezu Lehen haben, als dessen offne Häuser zu halten. G. arn nehsten Dienstag nach S. Ma-thias Tab. (c. 4- S.)

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