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1 (1869) Die Belagerung und Einnahme Wiens October 1848
Entstehung
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Anmerkungen.

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Osficiere Mann Pferde

Uebertrag'. 54 1090 53

Feld-Artillerie und Fuhrwesentodt 1 Officier, 21 Manu, 15 Pferde

verwundet 1 30 2

vermißt 1

zusammen . 2 52 17

Gesammtverlust 56 Off. 1142 M. 70 Pf.

Die gefallenen Officiere waren namentlich, von der Linie: Jns.-Reg. Reisinger:Lieut. Percywal; Kheveuhüller: Lieut. Schlicht; Nassau: Hauptmanu Prochaska; Gre-nadiere Deutschmeister: Hauptmanu Brandmayer; Schönhals: Hauptniann Theobald;von den Gränz-Jns.-Reg. Sluiner: Oberlientenant Kalinic; Otocaner: Oberl. Kukelic;Gradiscaner: Oberl. Salkovie; voni 12. Jäger-Bat. Oberl. Richter; von Wrbna-Chcvauxlegers Oberl. Abel; von der Artillerie Oberl. Leitl, außerdem noch 4 Unge-nannte von Nassau und 1 von den Pionieren.

291) S. 422.Der Spießbürger halloht und jauchzt schon im Kafseehause undwill nun die Studenten allesammt spießen, denen er früher einen Braten vorsetzte.Ein arger reaetionärer Wind saust von unten hinauf, nicht von oben herab."Const.Bl. a. B." Nr. 111, zweite Beil. In der inneru Stadt kamen in den ersten Tagenfast nur solche Haussuchungen vor, zu denen eingelangte Anzeigen Anlaß gaben; keinWinkel, kein Kleiderschrank, kein Speisekämmerchen blieb dann verschont, selbst die Ca-näle wurden durchsucht. Aerger ging es in manchen Vorstädten her. A. Pichler,der jene Tage auf dem Alsergrund zubrachte, beschreibt S. 43, wie Patrouillen dieStraßen durchstreiften, mit roher Gewalt Gefangene,oft Leute von gutem Aussehen",vor sich Hertrieben oder aus den Häusern holten. Dabei sei die Behandlung der Ge-fangenen nicht selten eine empörende gewesen. Ein Osficier habe einen Studentenmit lautem Hohngelächter bei Haar und Bart gezerrt:Hat man euch, ihr Canaillen,ihr uichtswürdiges Gesindel, jetzt wird mau euch springen lassen!"; ein anderer habeeinem Legionär den Bart halb ausgerissen halb mit einem Tischmesser abgeschnittcu.Zwei Tage habe man die Gefangenen fast ohne Nahrung gelassen, ihnen Wasser ge-reicht, das einen Beigeschmack von Urin hatte. Dabei die immerwährende Todesangst.Zeitweise habe man einzelne fortgestihrt, die nicht wieder zurückkehrten; sie seien er-schossen worden, sagte man den andern Geängstigten. Uebrigens hat Pichler dießalles nicht selbst gesehen, und so mochte sich in die Erzählung des Legionärs, den erals seinen Gewährsmann anfiihrt, manche Uebertreibung eingeschlichen haben. ImGegensätze zu solchen Schilderungen hieß es in einer Correspondenz aus Wien vom6. Nov. (A. A. Ztg." Nr. 314, S. 4948):Ich habe gestern Briese von verschiede-nen gravirten und eingezogenen Personen gelesen, die sich alle in Lob über die Be-handlung ergehen, die man ihnen in den Casernen, wo sie sich befinden, angedeihenläßt."

292) S. 423. Genauer unterrichtet sind wir über die Einzelnheiten der Heim-kehr der Grätzer Garden und Legionäre durch Gatti, Ereignisse des I. 1848 in derSteiermark, S. 270272 Anm., Gretschnigg'sVolkszeitnng" Nr. 33 v. 16. Dec.1848, S. 130132, Draxler'SHerold" S. 296 n. a. m.

293) S. 423. Eine Kundmachung der Gemeinderaths-Permanenz vom 1. No-vember forderte alle,die vom N.-G.-Ober-Commando Pserde zu Dienstverrichtungenerhalten haben, sie mögen dem Staate oder Privat-Eigenthümern gehören, Lei strenger