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1 (1869) Die Belagerung und Einnahme Wiens October 1848
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Anmerkungen.

234) S. 341. Im letzten Drittel Octobcr hatten die Truppen im Süden vonSiebenbürgen folgende Aufstellung: Gegen das Banat stand Major Joseph Riebe!mit einem Bat. vom 1. walachischen Gr.-Jnf.-Reg. und Escadron der treugeblie-beneu Szeklerhusaren in Deva; eine Compagnie mit einem Geschütz befand sich inZam an der Gränze; im Zarander Comitat befehligte Lieutenant Clima den roma-nischen Landsturm, dem 40 Mann Gränzsoldaten beigegebcn waren. An der großenKokel standen Major Kleister mit 2 Comp. Carl Ferdinand, 1 Comp. Sivkovic,400 M. Mediaschcr N.-G., 2 Geschützen in Mediasch; I Bat. Carl Ferdinand, 1 Fuß-Batterie Drcipfünder, zwei sechspsündige Positions-Geschütze in Schäßbnrg; Rittmeistervon der Heydte mit 1 Escadron Savoyen-Dragoner, sächsischem und romanischemLandsturm in Kaizd. Gegen das Szeklerland gebot G.-M. Gedeon über Bat.Bianchi, 1 Escadron Savoyen-Dragoner, 4 Comp. Hermannstädter N.-G., 4 sechs-pfündige Positions-Geschütze in Fogaras; vor der Stadt bezog Major Carl Riebetmit einem Theile des walachischen Landsturms ein Lager. Hcrmannstadt galt alsHauptwafsenplatz. F.-M.-L. Pfersmann führte den Borsitz im Landesvertheidignngs-ausschuß, dessen romanische Mitglieder Lauriani und Munteann. Ersatzmänner Brannund Baritiu waren.

235) S. 343. lieber das Ereignis von Zalatna s. die Berichte Janku'S undBalinte's inDie Romanen der vstcrr. Monarchie" II, S. 5 ff., 71 f. Ganz ver-schieden, nicht als einen Act der Rache, sondern als einen unaufgeforderter Grausam-keit erzählt Czctz die Katastrophe, Klapka,Nationalkricg" II, S. !84188. S.auch Therese PulSky II, S. 147151. Man hat bei den siebcnbürgischcn Gränel-scenen genug an dem, was verbürgt ist; cs bedarf nicht allerhand Uebertreibungen, dieoffenbar nur Hörensagen zur Grundlage haben. Wenn ein Correspondent aus Sieben-bürgen,Pester Ztg." vom 8. November, schrieb:Das nennen sie einen Grundsteinmehr zur romanischen Erhebung! Mögen sic es wie immer deuten, das ist ein Ver-tilgungskrieg zweier Racen: das ist kein Kampf für die Freiheit, das ist ein Mordenum teuflischen Nationalhasses willen. Gräuel geschehen, unerhört seit Jahrhunderten",so ist das ganz richtig. Nur muß man so gerecht sein, die Schuld dieser unmensch-lichen Wirrnisse nicht bloß auf einer Seite zu finden.

236) S. 344. Das Romanen-Lager bei Nagy-Lak zählte 3000 Mann, nachCzetzBem's Feldzug" gar 6000. Auch wird von den meisten Berichten das Er-eignis auf den 23. October gesetzt, von Czctz bei Klapka S. 199. f. dagegen ansden 10. November. Czetz erweist sich auch in andern Stücken als nnverläßlich.

237) S. 345. Im Äübüllöer Comitat zählte man bei fünf walachischc und säch-sische Dörser, die von den Szeklcrn der Erde gleich gemacht waren. Korrespondenzv. 29. October 1848 in derPest. Ztg." v. 8. November.Nor ein paar Tagen",hieß es in einem Privat-Schreiben aus Klauscubnrg vom 30. October (JanvtyckhArchiv III, S. 231),flüchtete sich eine Familie aus Saromberke (?) vor den Wa-lachen. Sie passirte brennende Dörfer, wo vor Rauch kaum der Weg zu sehen warund bei jedem Schritte Leichen aus dem Wege geräumt werden mußten." Am 27.ging das schöne walachischc Dorf Weißkirchen, dessen Bewohner sich mit ihrer Habein die Wälder geflüchtet, in Flammen ans, von Kossuth-Husarcn an vier Ecken inBrand gesteckt. lieber die begangenen Grausamkeiten sehe man dasVerzeichnißder während der jüngsten Revolution im Kronlande Siebenbürgen auf verschiedeneWeise gefallenen Menschenopfer" die im offenen Kampfe gebliebenen nicht eingerech-net, das im Jänner 1851 von einer eigcnds dazu nicdcrgesetztenpolitischen Er-hebungs-Commission" abgesaßt worden. Darin erscheinen nur allein vom Monat