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1 (1869) Die Belagerung und Einnahme Wiens October 1848
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487
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Anmerkungen.

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tälcr, nainenllich in der Lcopotdstadt, sotvic über die Verluste des Nlilitärs an diesemTage haben wir nähere Angaben niein erhallen. Wir fanden nur, daß am 25. ansdem Nnßdorser Friedhöfe 2 Jäger-Osfieierc ntw 5 Gemeine, die in den Kämpscn dervergangenen Tage gefallen waren, mit kriegerischen Ehren zur Erde bestattet wurden.

125) S. 102. Die Bcrtheidignngs-Rayons mit ihren obersten Leitern waren:l. Brigittenau, Lcopoldstädter Cavallcric Cajcrnc, Allgarten,

Llordbahnhcf . . . ^.Aigner.

2. Lcopoldstadt, Prater, Fägcrzcile.Wutschet.

2. Landstraße vom Donau-Canal bis St. Marx .... Wittenberger.

1. Wieden bis zur Faborilcnlinie .Burian.

5. von da bis zur Gnmpcndorser Linie.Moser.

l>. - - - - Lcrchcnsclder -.Braun.

7. - - - - Währingcr -.Nässet.

5t. - - - znin Donanarm.Bauer.

126) S. 102. Die im Texte in übersichtlichen Zusammenhang gebrachten Stellensind derProklamation", dem ,/Nachtrag zu dein Frühbcfchlc vom 25. Oktober 181.2"und lheilweise der späternKnndmachung" ONessenhanser's vom 26. entnommen- -Schon am 23. hatte Messenhanser, ans Grund eines Nrichstagsbeschlnsscs vom 18.,ein oberstes Kriegsgericht eingesetzt und der Amtswirksainkeit desselben alle Fälle vollDesertion oder Insubordination vor dem Feinde, von gewaltsamem Einbruch, Pliindernlig, Bedrohung mit Massen zngewiescn: dein Obcr-Comniandanten der R.-G.war das Recht Vorbehalten,die Vollstreckung des Urtheils zu sistiren"; ans kleinere,nicht vor dem Feinde begangene Vergehen war Verweis, Arrest von 6 Stunden biszu 4 Tagen, nöthigcnfalls mit Fasten bei Wasser und Brod verschärft, gesetzt. Ander Spitze des obersten Kriegsgerichtes stand der Ordonnanz-Osfieicr Franz Knothals Vorsitzender; als Richter fnngirten die Stabs-Auditors und Adjnnctcn 1)r. F..V. Bölkl. Or. Frauelich, I)r. Joseph Hainnierschmidt, I)r. Enibcrger, Ludwig Padnali;als Beisitzer die Osfieicrc Lcszczynski, Fenneberg, du Beine, Bralidlcr, SNöser und dieGarden Schröder, Kopetzky. Knolh scheint nach allem, was Du »der erzählt, einrechtlich und billig denkender Mann gewesen zu sein, der in seinem Wirkungskreisemanches Unheil verhütete. Es gelangten, besonders unter dem Walten der Sicher-hcitsbchörde und ihres rücksichtslosen Chcss, häufig genug Anzeigen und Verhasis-anträgc gegen Personen an das oberste Kriegsgericht, die keines andern ./Verbrechens"beschuldigt wurden als daß sie Schwarzgclbe oder für die Einstellung des Kampscsgestimmt seien. Knolh weigerte sich, derlei Befehle zu »nlerzcichncn, was ihn inhäufigen Coufliet mit den vehementeren unter seinen Stabs-Auditoren brachte, wäh-rend andere, billiger gesinnt, vorschnelle Urtheilc dadurch zu verhüten suchten, daßsic die ihnen znkoinmcndcn Verhandlungen möglichst in die Länge zogen. Namentlichscheint dieß der Kunstgriff Franelich's gewesen zu sein, über dessen Umständlichkeit sichFenneberg II, S. 334 aushält; er habe über jeden Verhafteten zehn bis zwölfBogen vollgeschmicrt,als ob die Zeituinständc die lieblichen Gewohnheiten der schrcib-scligcn deutschen Gerichte besonders begünstigt hätten".

127) S. 1t>4. Nach Beschluß des Vcrwaltnngsrathes der Wiener Nationalgardcvein 25. erhielten auch die Lehrer und Aufseher des Waisenhauses, dann die Lehrerund Gehilfen aller Haupt-, Psarr- und Trivialschnlen inner der Linie» Enthcbnngskarten vom Waffendienste.

128) S. 105. ,,Fch kenne selbst einen Mann, der gezwungen Nachts ans demBette geschleppt wurde, um die Waffen zu ergreifen, widrigenfalls er niedergeschosscn