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III. 28. Bomtardcmeilt der ii,»cn> Stadt, 31. Oktober N.-M.
Kanonen hinzuschleichen, um sie zil laden und loSzufeuern. Ammeisten litten unter diesem gegenseitigen Scharmutziren die beidenKaffeehäuser Stierböck und Wagner, die teilweise Feuer fingen.
28.
Die Aufstellung Hartlieb's und Csorich's von den kaiserlichenStallungen bis zum Kettensteg der Wien und dann weiter am rech-ten Ufer des Flusses von der steinernen Brücke bis zum Schwarzen-berggarten war zwischen 1 und 2 Uhr N.-M. vollendet. Die Trup-pen verhielten sich ruhig, doch auf jeden Angriff gefaßt. Windisch-grätz hatte seinen Standpunkt im Nothen-Hof vor der Fav oritenlinienächst der vom Gloggnitzer Bahnhof in die Laxenburger Allee mün-denden Straße genommen, wo im Laufe des Tages auch Fürst FelixSchwarzenberg behufs einer Besprechung von Olmüz eintraf. VonF.-M.-L. Simunic kam die Meldung von seinem Siege bei Kostolna.Trotz dieses günstigen Ereignisses, das ihn von der Bedrohung durchdie Ungarn vollständig befreite, gedachte Windischgrätz nicht Gewaltgegen Wien anzuwenden, falls seine Truppen Widerstand fänden;doch der Lauf der Ereignisse führte andere Entschließungen herbei.
Von dem Zeitpunkt, wo F.-M.-L. Hartlieb seine Aufstellung aufdem Burgthor-Glacis vollendet hatte, waren von ihm wiederholteAufforderungen gegen die Stadt gesandt worden, das Burgthor zuöffnen und das weiße Friedenszeichen aufzupflanzen. Das war jedochfür die Eingeschlossenen keine leichte Aufgabe. Das Burgthor wargeschlossen; eine Abtheilung Aufständischer hatte es außerdem voninnen mit einem hohen Steinwall verrammelt; ober dem Thore rechtsund links befanden sich einige Kanonen, zu deren Bewachung Mobiledie auf die Bastei hinanführenden Treppen besetzt hielten. Imübrigen war das Burgthor, die anstoßende Bastei, der äußere Burg-platz fast ohne Vertheidiger. Nahe der Burg, mit der Front gegendie Stadt, hielt eine kleine Abtheilung Nationalgarden. Das be-waffnete Gesindel schien es noch immer auf das Innere der Burg