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1 (1869) Die Belagerung und Einnahme Wiens October 1848
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Vorrückung bcr Ungarn über die Leitha, 28. Oktober.

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Chef seines Generalstabs, und P-izm-'mdy waren auch jetzt noch gegenjedes angriffsweise Vorgehen. Doch der Kanonendonner, den der Luft-zug von Wien herüber in's. ungarische Lager trug, übertäubte ihrebegründeten Vorstellungen. In: Landesvertheidigungsausschusse kames um dieselbe Zeit in Frage, ob man nicht den Süden Ungarnseinstweilen ganz seinem Schicksale überlassen und die in nutzlosenKämpfen sich dort aufreibenden Truppen an die obere Donau ziehensollte; doch General Bükonyi und vor allem der in jenen Gegendenreich begüterte Kiß stemmten sich mit aller Kraft gegen diesen Vor-schlag. Es blieb demnach bei der Fortsetzung des Krieges auf demsüdlichen Schauplatze, und nur eine einstweilige Einstellung derFeindseligkeiten wurde angestrebt. Im Aufträge Kossuth's setzten sichBükonyi mit deni Commandanten des Lagers von Sz. Tamüs, Beöthynnt der Nationalversammlung von Karlovic in Verkehr, um eineWaffenruhe bis künftigen März oder doch auf sechs Wochen, damitMagyaren wie Serben ihre Felder ungehindert bestellen könnten,zuwege zu bringen; die Gefangenen sollten gegenseitig ansgetauscht,von den Serben drei Geißeln gestellt werden. Auch Blagoevic botden Serben einen Waffenstillstand von sechs Wochen an und botdem Patriarchen eigene serbische Verwaltung, Wiederherstellung desPatriarchats und der Woiwodschaft an. Die Serben zeigten sich nichtabgeneigt sich auf Verhandlungen einzulassen; man schien eben beider-seits Zeit gewinnen zu wollen. Die Entscheidung hing einzig von demgroßen Ereignisse jenseits der Leitha ab; fiel Wien, so wurden diegünstigsten Bedingungen von den Serben nicht angenommen, siegtees, so wurden sie von den Magyaren nicht gehalten.

25.

General Moga hatte bereits am 28. früh seine Truppen, nachKlapka's Angabe 25000 Mann, worunter 10000 Landstürmler, dieLeitha überschreiten lassen, den rechten Flügel fortwährend an dieDonau gelehnt, den linken landeinwärts durch starke Reiterabthei-