Demokratisches Freicorps m,d tüorps ä'ölitv.
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sein Beispiel voranleuchten, die Fliehenden in das Gefecht zurücktrei-ben, da lichteten sich schnell dessen Reihen, und alles Wettern undDonnern seines kriegseifrigen Commandanten brachte nicht die Hälfteder fcdereifrigen Herren zusammen, die sich am 29. mit größter Dienst-beflissenheit für den ,,innern Dienst" hatten anwerben lassen. LudwigHauck und Robert Blum waren übrigens von allen, welche die WienerBevölkerung durch Wort und Feder in den Kampf gehetzt hatten, dieeinzigen, die ihren Lehren die That Nachfolgen ließen. Blum besaßnicht die geringste militärische Befähigung und gab, wie Dnuder be-merkt, , die unzweckmäßigsten Anordnungen mit dem größten Eifer".Hanck dagegen, der „Bayard der Revolution", wie ihn seine Bewun-derer nannten >»"> 9 , war alter Soldat; er hatte nach dreizehnjährigerDienstzeit, die Brust mit dein Kanonenkrenz geschmückt, als Lieutenantseine Entlassung „ohne Charakter" genommen. Von den andernMännern der Feder begaben sich jene, denen ein ärztliches Diplomzustatten kam, unter den Schutz der gelben Fahne. Einige, wie derhalbtaube Lyser, befanden sich unter den Gepreßten und schossen ge-zwungen an den Linien, so lange sich ihnen keine Gelegenheit bot zuentkommen und sich zu verbergen. Jellinek, der Mit-Redaeteur des „Na-dicalen", übernahm in den gefährlichsten Tagen die Rolle eines Polizei-mannes „zur Ueberwachung der Schwarzgelben und der konservativenPresse"; es war mit diesem Amte das kostbare Privilegium verbun-den, sich von den Kugeln fernzuhalten und wider die GegenparteiActe kleinlicher Rache zu üben'^).
Es waren aber auch edlere Beweggründe als bloße Achtungvor den Kugeln der Gegenseite, die Viele eine Vermeidung jedenKampfes wünschen und dadurch den Zwiespalt der Meinungen inden Reihen der Aufständischen mit jedem Tage stärker hervortretenließen. Es gab da eine Partei der Gemäßigten, die sich an den fried-fertigeren, besonnenen Vorstellungen nicht unzugänglichen Messen-hauser klammerte, und eine der Rücksichtslosen, die in dem groß-sprecherischen Feld-Adjutanten ihren Mann gefunden zu haben glaubte.Während jene sich bemühte, das Vertrauen der Bevölkerung zudem Ober-Commanten zu stärken, war Fenueberg's Anhang fort-während darauf bedacht, dasselbe zu untergraben, so daß selbst dasGerede Glauben finden konnte, Messenhanser halte seine reichenTaggelder beisammen, um, wenn er genug habe, auf und davon