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I. 9. Jenseits der Leitha.
Herunternehmen." Das Officiercorps von Carl-Ferdinand in Karls-burg und Mediasch setzte eine Denkschrift an den Commandirendenans, worin sie die.Entsetzung Baldacci's verlangten. In Hermann-stadt bildete sich ein romanischer Pacisications-Ausschuß, in den Bala-siesku, Barnutiu, Lauriani, Cipariu, Mikas und Branu gewähltwurden, 16. October, der drei Tage später einen Aufruf an die„Romänen-Brüder" zum festen Ausharren bei der nationalen Sache,aber zugleich zur Vermeidung unnützer Grausamkeit, „die jeden freienMann schändet", und einen zweiten an die ungarische und Szekler-Nation Siebenbürgens richtete, die er aufforderte, zum gemeinschaft-lichen Frieden des Landes und aller dasselbe bewohnenden Völker-stämme „für Kaiser, Vaterland, Recht und Freiheit" zusammenzu-wirken. „Alles Vergangene sei vergessen, ein unzerreißbares Bandder Einheit soll uns umschließen, um euch und uns eine bessere Zu-kunft zu erringen. Wollt ihr das nicht, so sei Krieg! Wir bebenvor ihm nicht zurück, wir werden ihn führen mit all unfern Mit-teln, mit all unserer Kraft, bis wir siegend oder sterbend enden."
Das Friedenswort verhallte, nur der Kriegsruf wurde vernom-men und erwiedert. Die Szekler rüsteten zum Kampf und versetztendie blühenden sächsischen Orte des Burzenlandes in Angst und Schrecken.Tartlau wurde von einer wilden Horde überfallen, die vorgab, dieSpur eines Wagens zu verfolgen, der Waffen aus ihrem Bezirkedavougeführt habe. In der Hüromszök herrschte wilde Aufregung,weil eine Anzahl unbrauchbarer Feuergewehre nach Kronstadt abge-führt werden sollte; Hauptmann Strüva, Rechnungsführer des zwei-ten Szekler-Gränz-Regiments, und Lieutenant Moricz wurden mis-handelt, ein Auditor flüchtete sich durch das Fenster und verschwandspurlos, ein.Stabs-Officier von Szekler-Husaren entkam nach Kron-stadt. Am 16. fand die angesagte Volksversammlung auf der Agyag-falver Hefte statt. Es war absichtlich verbreitet worden, das Militärbeabsichtige sie zu sprengen und man müsse daher zur Gegenwehrgerüstet kommen. Alle Wege und Stege waren mit Zügen bewaff-neter Gränzer, Szekler, Honvöds, Mütyüshusaren, Bauern bedeckt;Priester und Musikanten fehlten ebensowenig als tausende von Wei-bern. Auf Fuhrwerken aller Art führte man Lebensmittel für mehrereTage und geistige Getränke mit; Vorbereitungen dazu waren schonlange getroffen, Graf Toldallagi allein hatte fünfzehn Centner Brod