Klausenburg und MäroS-Väsärhely.
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Gebieten ging es immer wilder her. Die ersten Opfer der neuenSchreckensregierung waren zwei junge Tribunen, Betranion undSimonis, und ein walachischer Geistlicher, die „wegen Aufwiegelung"am 12. October in Klausenburg durch den Strang hingerichtet wur-den. An demselben Tage wurden in Müros-V-lstlrhely dem TribunBasilius Papiu Füße und Ohren abgeschnitten, die Augen ausge-stochen, die gräßlich entstellten Reste zuletzt noch aufgehängt. Ober-und Unter-Zuku, Vajda-Kamaras und andere romanische Dörfer inder Gegend von Klausenburg wurden von den zügellosen Önköntesüberfallen, verwüstet, die Einwohner mishandelt, viele getödtet. Diemagyarischen Blätter verkündeten ohne Scheu, daß, was sich nichtfügen wolle, ohne Erbarmen zu vertilgen sei. Die an ihrem Fahnen-eide haltenden kaiserlichen Truppen hatten die härtesten Proben zubestehen. Das Officiercorps von Carl-Ferdinand, von Vay gedrängtund vom Hermannstüdter General-Commando im Stich gelassen, halfsich mit einer schriftlichen Erklärung seiner „Anhänglichkeit an dievon Sr. Majestät gegebene constitutionelle Verfassung und pünktlichenErfüllung der ihnen rechtmäßig zukommenden Befehle", 17. October-Um dieselbe Zeit befand sich eine Abtheilung Savoyen-Dragoner aufdem Wege nach Bünffi-Hunyad, um einen großen Remontentrans-port an das dortige Husaren-Commando abzuliefern. Es war derPlan entworfen, die Leute einzelweise in den Häuser magyarisch-gesinnter Einwohner zu bequartieren, wo sie Nachts, nachdem mandie Straßen durch quergestellte Düngerwagen abgesperrt, überfallen,ihrer Pferde und Waffen beraubt werden sollten. Glücklicherweisewurde der Anschlag verrathen, der Dragoner-Officier bivouakirte mitseinen Leuten vor dem Orte, schlug, nachdem er seinen Transportabgeliefert, den Weg durch die Gebirge ein, wo sich ihm der Romanen-führer Janku zur Unterstützung anschloß, und brachte seine Leutevollzählig nach Mühlbach zurück, 19. October^). In günstigererLage befanden sich die im südlichen Theile des Landes befindlichenTruppen. Als der Festungs-Commandant von Karlsburg, G.-M.Horak, das Kossuth'sche Decret seinen Officieren vorlesen ließ, brachendiese in ein stürmisches „Es lebe der Kaiser!" aus; von der StatueKaiser Carl VI. wehte das schwarzgoldene Banner und der Garnisons-caplan Thalson schrieb nach Hermannstadt: „Die Festung hat die
kaiserliche Fahne aufgepflanzt, den Feinden kostet es nichts als das