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1 (1869) Die Belagerung und Einnahme Wiens October 1848
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Kndlich und Hafner. Landsturm in Steiermark.

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Beide kamen am 13. bis Mautern gegenüber von Stein, wo derRadicalismus viele Anhänger zählte. Ehe sie sich aber auf das an-dere Ufer hinüberführen lassen konnten, wurden beide von einemNationalgarde-Officier mit Beihilfe von Heß-Infanterie verhaftet undunter scharfer Bedeckung nach Znaim, von da weiter nach Brünnauf den Spielberg gebracht^).

Was der aufständischen Partei in Wien nicht gelingen wollte:für die Aufbietung des Landsturms behördliche Ermächtigung zu er-langen, das erreichte sie in Grätz. Graf Wickenburg hatte in seinerZwangslage am 11. October nicht nur im allgemeinen die Einwilli-gung dazu gegeben, sondern Mitglieder des demokratischen Vereins,die in alle Gegenden des Landes hinausgehen sollten, erhielten vonihm Unterzeichnete Bescheinigungen zu ihrer Rechtfertigung mit^);alle politischen Behörden der Steiermark wurden in amtliche Kenntnißgesetzt der Kreishanptmann von Bruck a. d. M., Graf Herber-stein, legte in Folge dessen seine Stelle nieder, das N.-G.-Ober-Commando traf seine Einleitungen. Trotz alle dem wollte aber dieSache nicht gehen. Von dem Gebote,der bedrängten Stadt Wienzu Hilfe zu kommen", mochten die Leute nichts wissen; an mehr alseinem Orte mußten die demokratischen Sendboten sammt ihrem gouver-nementalen Certificat vor den erbitterten Bauern das weite suchen^'').Später wollte man wenigstens im Mürzthal zur Bewachung derGränze gegen mögliche Einfülle einzelnerHorden" des kroatischenLandsturms, am Sömmering und bei Hartberg eine Art Landwacheorganisiren. Allein auch dabei kam nichts rechtes heraus und zu-letzt erschien General Pürcker, erklärte, daß es einer Aufbietung desLandsturms nicht bedürfe, indem die Nationalgarde für die Sicher-heit des Landes ansreiche, und ließ ein von den Bürgermeistern,Syndicis und N. - G.-Commandanten des Mürzthals unterfertigtesSchreiben an den Banns von Kroatien aufsetzen, des Inhalts, daßsie durchaus nicht im Sinn hätten, seinen Truppen bei friedlichemDurchzug etwas in den Weg zu legen; worauf Jelacic ebenso höflichantwortete, daß die Abtheilungen, die er von seinem Heere nachHause schicke, durchaus nichts böses gegen die Steiermark und ihreBewohner im Schilde führten.

Die Führer der steirischen Bewegung, Emperger, Benedetti,Petritsch, hatten ihre Fäden bis nach Oberösterreich hin gesponnen,