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1 (1869) Die Belagerung und Einnahme Wiens October 1848
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I. 8. DieProvinzen" nnd das einige Deutschland.

sturm der Jahrhunderte nicht verlöscheil wird", Aus Gmunden undUmgegend kam eine Adresse:Wenn der Reichstag unser bedarf,sind wir bereit, seinem Ruf augenblicklich zu folgen, die erworbeneFreiheit mit Gut und Blut zu vertheidigeu und den Reichstag inseinem Entschlüße zu schützen" u. dgl. m.

Es blieb auch nicht beiin bloßen Wort, Von Brünn kamengleich nach dem 6. bei 400 Nationalgarden und Studenten, nm derWiener Volkswehr für die Dauer einer Woche ihren Dienst zu erleich-tern; am 10. kam eine Ablösung von 500 andern unter Führung desN.-G.-Oberlieutenants Skacel nach, die von vier zu vier Tagen durchNachschübe ersetzt werden sollten. Als aber der größte Theil vonihnen in der Nacht vom 17. zum 18, von Wien zurückkehrte, wurdensie in Lundenburg von den Khevenhülleru festgehalten und mußtenohne Waffen und Gepäck heimkehren; es kam in Folge dessen inBrünn zu einer bedrohlichen Massenbewegung, die nur durch das kräf-tige Einschreiten der Volkswehr zur Ruhe gebracht werden konnte^).Aehnliches Schicksal hatte in Prerau ein Zuzug von mehr als 200Mann aus Bielitz. Die Führer wurden gefangen nach Olmüz geschickt,die andern ohne Waffen in ihre Heimat entlassen; von einundzwanzig,die sich der Anhaltung zu entziehen gewußt und unter Anführungdes Fürsten Sulkowski ihren Marsch,unter mancherlei Gefahren fort-setzten, wurden fünf in Wagram von Uhlanen abgefangen, so daßvon allen nur sechszehn am 19. und 20, in Wien eintrafen. Auchin Linz ließ sich der Gemeinderath durch die bedrohliche Haltungdes von einheimischen Demokraten und Wiener Sendlingen aufge-stachelten Pöbels zu einem Aufrufe an Nationalgarden und Studen-ten verleiten, Wien zu Hilfe zu eilen; den Zuzüglern wurde ausder Stadt-Casse ein angemessener Reise- und Verpflegungsvorschußvorläufig auf vierzehn Tage" bewilligt; für die Wittweu und Wai-sen werde ini Falle der Noch die Gemeindenach Möglichkeit" Sorgetragen. Es meldeten sich 150 Wehrhafte. Der Landes-PräsidentBaron Skrbenskh mußte zu ihrem Abmarsch gute Miene machen,sandte aber sogleich eine Staffette an das Militärcommando vonStein, wo Oberst Pott das Bataillon Erzherzog Stephan am Donau-user aufmarschiren ließ, 15, October. Der von Linz herabkommendeDampferWien" wurde durch Flinten- und Geschützseuer aufgehal-ten, aber die Zuzügler befanden sich nicht mehr darauf; sie hatten