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1 (1869) Die Belagerung und Einnahme Wiens October 1848
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Mobilgarde.

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bowsky, einige Wälsche von Ceccopieri, Recruten vom Depot-Batail-lon Deutschmeister, erst im verflossenen Sommer eingetreten, und eineAnzahl Gefangener, die man aus dem Stabsstockhaus befreit hatte.Alle diese wurden von einem begreiflichen Jnstinct geleitet, sich ihrermilitärischen Abzeichen um jeden Preis zu entledigen und dagegenvon diesem einen Hut, von jenem ein Beinkleid, vom Dritten einenCivilrock umzutauschen. Dafür prangten ihre abgelegten Uniformenstückweise an Andern. Ein Schuster steckte in einer weißeil Militär-jacke, die zu dem spießbürgerlichen Cylinder seltsam paßte; einem un-reifenKappelbuben" hing der Rock eines Infanteristen fast bis zurFerse; bei einem Dritten sah inan den Mantel eines Cavalleristenmit dein Anzug eines Pionniers gepaart. Doch rührten nicht alleMontursstücke, die in so bizarrer Zusammenstellung bei den Mobilenzu erblicken waren, von den Ueberläufern her; viele waren den imKampfe am Tabor gefallenen Soldaten abgenommen, noch mehrereaus Kasernen und Depots geplündert worden, und diesem Umstandwar es zuzuschreiben, daß die Menge der eidbrüchigen Soldaten inden Octobertagen Bielen größer erschien, als sie in der That war.Eben so bunt und abenteuerlich als der Anzug der Mobilen war ihreBewaffnung. Gewehre hatten die meisten, aber mitunter von sehrzweifelhafter Beschaffenheit, mit Feuerschloß doch ohne Stein; diePatrontasche hing manchem an tadellos weißem Riemzeug über derSchulter, doch die Munition darin fehlte; einzelne trugen Partisa-nen, alte Radschloßbüchsen, die sie nicht zu gebrauchen verstanden,oder sie hatten banditenartig Messer, Dolche, Pistolen im Gürtelstecken. Ergötzlich war der Anblick eines Wehrmannes, der sich dergrößeren Bequemlichkeit halber zwei Pistolenhalfter sammt Inhalt amGurt, wie ein Reiter am Sattel, befestigt hatte. Da war nichts vonmilitärischem Anstand und Auftritt, und daß einer das Gewehr aufder rechten Schulter, sein Nebenmann es auf der linken trug, wobeisie im Fortmarschiren in fortwährende Berührung kamen, war ebennichts außerordentliches. Etwas rothes an der Kopfbedeckung fehltebeim Mobilen selten, war es nun eine Feder, oder ein StückchenBand, oder eine purpurne Georgine. Der gemeine Mobile genoßeine Löhnung von 25 und von 15 kr., je nachdem er den ganzenoder den halben Tag im Dienste war, außerdem ein bestimmtesAusmaß von Brot, Wein und Tabak'^). Ein Oberst der Mobil-