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I. 7. Bcrtheidigungsmittel und Kräfte der Ttadt.
an Tagen, wo sie keinen Dienst leisteten, 20 kr. nebst Brot und Weinzu verabfolgen.
War man in solcher Weise von dem Grundsätze uneigennützigerBürgerpflicht abgegangen, so war es nur folgerichtig, wenn man einenSchritt weiter machte und zur Vermehrung des Vertheidigungsheeresin die große Masse jener griff, die nichts zu verlieren hatten unddaher für Geld zu allem zu haben waren. Die Stadt Wien hatdiesen unbedachten Entschluß schwer genug büßen müssen, und wennsie zuletzt sich glücklich preisen konnte mit eilt paar Tagen voll Ilngstund Besorgnis des äußersten davon gekommen zu sein, so mag dochdie furchtbare Lehre für alle künftigen Zeiten in ihren Annalen ver-zeichnet bleiben^). Im Gegensätze zur „regulären Garde", derenErscheinung etwas durchaus gleichmäßiges und geregeltes hatte, bil-deten die Schaaren der Mobilen das bunteste Gemisch. GeringereHandwerker, Arbeiter und Tagelöhner machten den größten Theil aus;aber auch verkommene oder durch Noth gedrängte Leute aus andernBerufsclassen fanden sich ein. Einem Maler boten sie den reichstenStoff. Von der Kopfbedeckung bis zur Schuhbekleidung war keinerdem andern gleich. Deckten die Häupter Kappen von Nationalgarden,Studentenkäppchen und Stürmer, Hauben und rothe Jacobinermützen,weiß gewesene Sommerhüte und abgetragene Cplinder, so waren untenStiefel, Stiefletten, zerrissene Schuhe, selbst bloße Füße zu sehen.Hier ein Handwerksgesell mit ledernem Schurzfell, dort ein Bursch inHemdärmeln, daneben ein Strolch in abgerissenen Kleidern, und dannwieder ein Longinus in einer dem Zeughause entlehnten Rüstung,die außer ihm noch drei andere von seinem Umfang aufnehmen konnte.Selbst halberwachsene Jungen von zwölf bis vierzehn Jahren gabes darunter, die sich theils freiwillig angeboten hatten, theils von denGrößern gepreßt worden waren und von diesen, so willfährig undbrauchbar sie sich verwenden ließen, hart genug behandelt wurden,so daß oft bittere Thränen flößen. Von den am 0. abgefallenenSoldaten war es bekanntlich vielen geglückt zu den kaiserlichen Fahnenzurückzukehren; damit die andern nicht ihr Beispiel uachahmten, machteman sie in der ersten Zeit Tag und Nacht betrunken, daß sie nichtzur Besinnung kämen und steckte sie dann unter die Mobilen, „weilman", wie Dunder treffend bemerkt, „von den Verräthern Verrathbefürchtete". Es waren bei hundert Grenadiere von Heß und Hra-