Ielacic vor Wie».
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padine, wann inarschiren wir gegen Ola (Aula)?" Auch kamen Wie-ner Nationalgarden in Menge an, die sich aus der empörten Stadtin das kroatische Lager flüchteten und dieselbe je eher je lieber mitstürmender Hand genommen zu sehen wünschten. Allein daraufwollte Ielacic nicht eiugeheu; es würde dieß, meinte er, zu viel Un-schuldige treffen, während enge Einschließung die Uebergabe der Stadtund die Auslieferung der Schuldigen von selbst herbeiführeu müsse.,,Je länger ich da stehe, desto mehr werden die in der Stadt uneinswerden", äußerte er gegen Professor Ettingshausen, der ihn am 12.in seinem damaligen Hauptquartierzu Jnzersdorf aufsuchte; „je mehrBewaffnete sie sich verschaffen, desto mehr Unordnung wird entstehen".
Die Stellung, welche die kaiserlichen Truppen jetzt einnahmen,umspannte Wien von Süden und Westen im Halbkreise, während siezugleich die ungarische Gränze im Auge hielt. Ielacic, der sich am14. im Schönbrunner Schlosse festsetzen zu wollen schien, verlegte seinHauptquartier nach Zwölfaxing, schob seine Vortruppen bis über dieFischa hinaus und hielt gegen die Stadt hin die Abfälle des LaaerBerges sowie die Simmeringer Heide besetzt. Das feste Neugcbüude,einst kaiserliches Lustschloß mit Thiergarten, nun in ein großartigesGeschütz- und Munitions-Magazin sowie Artillerie-Laboratoriumnmgeschaffen, bildete hier den wichtigsten Stützpunkt und verschaffteIelacic zugleich den Vortheik, seine aus Kroatien mitgebrachten Drei-pfünder gegen Geschütze von schwererem Caliber Umtauschen zu können.Den Befehl im Neugebäude erhielt Oberst Heller vom Generalstab,der sich mit zwei Bataillonen Infanterie und achtzig Geschützen fürden Fall eines Angriffs selbständig zu vertheidigen hatte; einigeeilends errichtete Feldverschanzungeu verstärkten seine Stellung. Süd-wärts standen die Truppen des Banns bis Rauchenwart, Himbergund Biedermannsdorf (Division Hartlieb). Das Hauptquartier desGrafen Auersperg befand sich zu Jnzersdorf; seine Truppen hieltenden südlichen Abhang des Laaer Berges, dann die Höhe des WienerBerges bis zur Schönbrunner Gloriette besetzt; bei der Spinnerinam Kreuz, bei den sieben Ziegelhütteu am Wiener Berg, dann querder Laxenburger Allee wurden Verschanznngen aufgeworfen, von allenPunkten kleinere Posten gegen die Stadt vorgeschoben. Im Rückendieser Aufstellung wurden Mödling, Baden und Wiener-Neustadt be-
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