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1 (1869) Die Belagerung und Einnahme Wiens October 1848
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Ban Jelacic.

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mit Ungestüm vor, einige schwenkten den Czako, andere legten dieFaust an den Säbel und alle riefen: Nein, nein, nein!Zichy

wurde blässer als dieß Blatt", schließt der Berichterstatter,undThränen traten ihm in die Augen, indem er sagte: Ich sehe, EuerExcellenz haben Recht; ich kann nicht anders als unverrichteter Dingezurückkehren!" War das ein Mann zum hassen, an dem die Seinenmit solcher Hingebung hingen?

Doch nicht die gewinnende Persönlichkeit Jelacic', seine geschicht-liche Bedeutung ist es, womit wir uns hier vor allem zu beschäftigenhaben. Denn es war ihm beschieden, einer der Retter der Monarchiezu werden, und, was mehr sagen will, er wurde dieß gegen den Willenund das ausgesprochene Verbot des irregeleiteten Hofes, der ihneine Zeit hindurch nicht anerkannte, den aber er anzuerkennen undzu schützen keinen Augenblick aufhörte. Jelacic" Name war vordem März 1848 außerhalb gewisser militärischer Kreise so gut wieunbekannt. Zwar hatte sich Jelacic bereits im Jahre l835, beieinem Streifzuge nach Bosnien, rühmlich hervorgethan; der ämtlicheBericht über das Gefecht bei Groß-Kladus, 17. October, nannte ihnunter den Ausgezeichnetsten und verschaffte ihm die besondere An-erkennung seines Kaisers. Allein bei der traurigen Bevormundungdes politischen Lebens, dem durch die journalistischen Organe derRegierung nur kärgliche Bissen vorgeschnitten wurden, und bei derunverzeihlichen Theilnahmslosigkeit, die der Oesterreicher seit Ausgangdes vorigen Jahrhunderts für die Vorgänge jenseits der südöstlichenGränzen der Monarchie an den Tag legte, gingen die dortigen Vor-gänge in den dreißiger Jahren ziemlich spurlos vorüber, und keinerleiErinnerung haftete im Publicum au der Persönlichkeit des Obersten imersten Banal-Gränz-Regimente, als dieser am 22. März 1848 zum Bannsvon Kroatien ernannt wurde. Jetzt erst ließ man sich erzählen, daßJelacic bereits in seiner letzten Stellung die Aufmerksamkeit der Re-gierung auf sich gezogen, das Vertrauen und die Liebe seiner Grän-zer gewonnen habe; daß unmittelbar nach Eintritt der Märzereignisseeine zahlreiche kroatische Deputation nach Wien gekommen war, umsich die Ernennung des allbeliebten Obersten zum Banus zu erbitten;und daß deshalb die Willfahrung dieses Verlangens von einem Endedes Königreichs zum andern mit jubelnder Freude begrüßt wurde.Wie sich Jelaciö in dieser einflußreichen Stellung mit dem ausge-