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1 (1869) Die Belagerung und Einnahme Wiens October 1848
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Grundlosigkeit best October-Ausstandes.

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begreiflich, wenn die Galizianer ihr Land zur Wiederherstellung vonPolen innerhalb der Gränzen von 1772" heranshaben wollten.Der Wiener ließ sich von seinen Blättern täglich vorsagen, welchVerbrechen an der Völkerfreiheit es sei, gegen Italien Freiwilligezn werben und Truppen über den Tagliamento und durch die Eng-pässe am Gardasee zn schicken. Ein Wiener Tapeziererkind durftees wagen, einen Aufruf zn veröffentlichen:Ungarn hat einenKönig, wir wollen einen Erzherzog haben!" und folglich seine Lands-leute aufzufordern, in einem Augenblicke des Rausches zu vernichten,woran die einheimischen Herrscher seit den Zeiten der Babenbergergearbeitet hatten: das Nicht-Aufgehen Oesterreichs in Deutschland.Und um Kossuth zur Verwirklichung seiner panmagyarischen Pläne,zur Lostrennung der ungarischen Länder vom Reiche zu verhelfen,machte die Hauptstadt dieses selben Reiches gar Revolution! Esließe sich als Preisfrage ansschreiben und man würde in der ganzenWeltgeschichte ein Beispiel solcher Verblendung, solcher Selbstent-änßeruug eigenen Werthes nicht wieder finden. Etwas Böses gegenseinen angestammten Fürsten hatte der gemeine Alaun, mindestenszu Anfang des October-Ausstandes, nicht im Sinn, wie jener Prole-tarier, der sich am l>. auf der Barricade den Schweiß abwischte:Wie sich einer Plagen muß für den Kaiser!" Dabei wirkten aberdie Leute unbewußt bei allem mit, was gegen ihren Kaiser war,undSchwarzgelb" war ihnen der Inbegriff alles Bösen und Schlim-men, weil es jchnen ihre Zeitungen seit Monaten so vorgesagt hatten.Zu bedenken, daß an der geschmähten Zweifarbe der geschichtlicheRuhm ihres eigenen Vaterlandes hafte, dazu kamen sie bei der maß-losen Begriffsverwirrung jener Tage gar nicht.Was versteht Ihrdenn unter einem Schwarzgelben?" fragte in der Octoberzeit jemandeinen Arbeiter, der sich eben heiser geschrien hatte.I nun, einSchwarzgelber ist halt ein Schwarzgelber, wie die, die uns in's Un-glück gebracht haben!" Selbst von nicht ganz ungebildeten Leutenkonnte man hören:Alles Unheil kommt von den Schwarzgelben;

alle müssen sie hängen, so lange noch ein Laternpfahl in Wiensteht." In Frankreich, wo man freilich das Revolutioniren vonmehr als einem halben Jahrhundert her kannte, hatte man einenbesseren Begriff vom österreichischen Schwarzgelbthum:tzuo vonles-vons: ,sc:lnvnrr:tz'6Ull? ... O'ssi la eoulcrur cls I'oiUro!"