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„Zuerst macht die Umsturzpartei Auf-ruhr, und dauu braucht sie das dabei ver-gossene Blut zu ueuem Ausruhr."
We Icker am 20. Nov. 1848.
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Es wird heute wenige geben, die sich nicht mit der Behauptungeinverstanden erklärten, daß die großartige Umwälzung des Jahres1848 ein wahres Glück für Oesterreich war. Allein ein anderes istes: was das Jahr 1848 in seinen weiteren Folgen und Entwickelun-gen gebracht hat, und: wie uns dieß, durch welche Mittel und aufwelchen Wegen es gebracht wurde. In letzterer Hinsicht kann dasUrtheil nicht scharf genug ausfallen. Das kennzeichnende Merkmaldessen, was sich im Jahre 1848 im Mittelpunkte des österreichischenKaiserstaates abspielte, läßt sich, will man es mit einem Worte sagen,in keinen andern, in keinen gelinderen Ausdruck zusammenfassen, als:Gedankenlosigkeit. Von unten leichtfertiges Hingeben, von obenunbedachtes Nachgeben, einzig von den vorüberranschenden Eindrückendes Tages beherrscht, ohne sich von der Vorstellung all dessen auf-halten zu lassen, was sonst zur Fassung ernster Beschlüsse in gewöhn-lichen, und nun gar in so großen Angelegenheiten nöthig befundenwird: Ursache und Wirkung, Beweggründe und Folgen, Grundlage undZusammenhang. In der Masse ist Verwirklichung eines unverstan-denen Schlagwortes, Erlangung eines augenblicklichen Vortheits derZweck, Freude über eine kaum gehoffte Errungenschaft oder Befriedi-