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3 (1844) Nubien und Sudan
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vorkommt, und auf dem Abhang des Gur, behaup-tete er, ein spitzes Feldstück in Form eines Obeliskengesehen zu haben, dessen untere Hälfte aus röth-lichem Granit, und die obere aus weißem Marmorbestehe. Die Geologen mögen entscheiden, ob diesmöglich ist. Durch einen Araber erfuhr er, daßsich in einem andern einzeln stehenden Berge, mitNamen Liberi, fünf kleine Stunden nord-östlich vonMandcra, eine merkwürdige Höhle befände. Ernahm daher, ohne nach Mandcra zurückzukehren,sogleich von Gur seinen Weg dahin, der größten-theils auf Platten zu Tage kommenden Granitshinführtc, eine Gegend, die der bei den Kataraktenvon Assuan sehr ähnlich scpn soll. Die erwähnteHöhle belohnte die Mühe, denn sie erwies sich alsein Speos von 21 Fuß Tiefe und 12 Fuß Breite,in dem sich noch zwei sitzende Statuen im Hinter-gründe nebst einem vor ihnen stehenden Altar imkleinen abgetrenntcn Hciligthume erhalten hatten.Auch Spuren von Hieroglyphen und Sculpturenwaren an mehreren Orten sichtbar, doch nur höchstundeutlich und überall beschädigt, weil der Felsen-tempel von den elenden Bewohnern dieser Gegend