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3 (1844) Nubien und Sudan
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Fall seines Dahinscheidens, und bat mich dann mitThränen im Auge, ihn nach Kartum zu senden, umdort in Frieden sterben zu können. Es war diesohne Zweifel das einzige Mittel, ihn wo möglichnoch zu retten, und ich machte daher sogleich alleAnstalten dazu. Von zehn Negern getragen, warder mit sammt seinem Bett auf meine Tahabia gebracht,welche, nachdem wir einen letzten Abschied von ein-ander genommen, sogleich mit einem günstigen Windeabfuhr. Es war ein melancholischer Moment füruns Beide, denn auch ich blieb in keiner beneidens-wertsten Lage zurück, jetzt auch ohne alle ärztlicheHülfe im Nothfall, und schon längst ohne ausreichendeMedikamente. Ich habe aber immer auf meine eigenegute Natur mehr als auf die ärztliche Hülfe gerechnet,und konnte mir gewissermaßen zu meinem Tröstesagen, daß auch mein jetziges Uebelbefinden mehreine Folge der Medicin, als der Einflüsse des Clima'sund der Fatiguen auf meine Constitution sey.

Am Lösten fand ein neuer Divan zum Behufder Erpcdition nach Mandcra statt, und man schiendie Schwierigkeiten derselben immer mehr übertreibenzu wollen. Ich erbot mich, mit zwanzig sichern und