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fangnen zu machen, da sie sich, selbst gegen die größteUebermacht, stets bis auf den letzten Mann verthei-digten. Auf manchen Bergen, z. B. am Dschebcl-Nfucker und Turban, sollen sie Menschenfleisch fressen.Delikat sind sie wenigstens in ihrer Nahrung keines-wegs: frisches wie verfaultes Fleisch, Ratten, Schlan-gen , Kröten und Ungeziefer aller Art wird nie vonihnen verschmäht. Außer den Ringen in Nasen undOhren, die beide Geschlechter tragen, befestigen sieauch lange Stacheln des poro-äpie rechts und linksherausragend an ihre Nasen. Was ihnen aber ganzeigenthümlich scheint, ist, daß sie von allen Theilendes Körpers die Genitalien am meisten zu schmückensuchen, und man kaum begreift, wie sie die Masseder dort hängenden Verzierungen ohne Schmerz er-tragen können. Ihre Sprache ist der der Schillukähnlich, reich und voll mit vielen Gurgeltönen. DieBeschneidung kennen sie nicht, so wie man überhauptkeine Art von Religionsübung bei ihnen bemerkenkann. Dennoch sind sie bei weitem intelligenter alsdie Schillukneger. Vom Dschebel-Kadro reist mandrei Tage im Lande dieser Völker bis zum Dschebel-Hedra, wie ich später von Herrn Russegger erfuhr.