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3 (1844) Nubien und Sudan
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rigkcit finden würde, sich in Tegele Eingang zuverschaffen, da kein religiöser Fanatismus daselbstherrsche, und er nicht einmal bestimmt wisse, ob alleEinwohner sich zum Jslamismus bekennten.

Südlicher am Dschebel-Kadro wohnen die Nuba-Negcr, von schönem, nervigem Bau, und wohlge-formtem Antlitz. Beide Geschlechter gehen ganznackt. Sie sind pechschwarz, häufig an Armen, Brustund Bauch tätowirt und durch regelmäßige Messer-schnittc gezeichnet, die Sonne, Mond und Sternedarstellen, gleich den Bewohnern von Darfur undselbst eines Thcils des niedern Nubiens. Sic be-dienen sich vergifteter Wurflanzen mit eisernen undhölzernen Spitzen, bemalen zuweilen Theile ihresKörpers mit rothcr Farbe, und tragen Sandalenaus Elephantcnhaut, aus welcher auch ihre Schildegefertigt sind. Nicht ohne Industrie verfertigen siehöchst künstliche und elegante Arbeiten aus Leder undSchilf. Sie sind tapfer, kriegerisch und von wildemCharakter. Mustapha-Pascha, der viel harte Ge-fechte mit ihnen zu bestehen hatte, fand, wie er mirsagte, nie einen Feigen unter ihnen, und war seltenim Stande, andere als Schwervcrwundete zu Ge-

Mchemed Ali's Reich. III.

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