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Thore desselben, nebst mehreren sie verbindendenSäulenschäften stehen noch aufrecht, alles gedrängtvoll sehr nett ausgeführtcr Sculpturen, doch überallohne irgend eine Spur von Färbung. Ueber jedemder Thore sieht man die geflügelte Kugel mit Schlangenumgeben, und eine breite Auffahrt aus Westen hatfast alle ihre Sphynre auf beiden Seiten erhalten,viele davon noch ganz unbeschädigt. Es sind dieselbenhier offenbar dickwollige Schaafe (nicht Widder), wiewahrscheinlich auch die Sphynre in Meravi, derengleichen in Aegypten gewiß sonst nirgends angetroffenwerden, und daher auch eine auffallende Eigenthüm-lichkcit dieses Theiles von Aethiopien bilden.
Fünf- bis sechshundert Schritte weiter in der-selben, sich nach Westen erstreckenden Linie stößtman auf den dritten und kleinsten Tempel, der höchstwahrscheinlich neuer als der andere ist, und im ver-dorbensten römischen Styl widerlicher Uebcrladungden völligen Verfall der Kunst verräth, obgleich aucher zum Theil mit ägyptischen Verzierungen, aberohne Hieroglyphen und Bildwerken, ausgeschmücktist, mehr den phantastischen Undingen in einer unsrer