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Lustschloß der gebildeten und lebenslustigen KöniginCandace zu befinden, die ich mir natürlich als eineungemein schöne und graziöse Schwarzbraunc vor-stellte, gab der Besichtigung des vor mir liegendenLabyrinths von Gemächern, Treppen, Gängen, Höfen,Säulenhallen, Tempeln und Mauern ein doppeltesInteresse, was einigermaßen der Müdigkeit, welchedas beschwerliche Durchirren derselben herbeiführte,und der dumpfen Hitze, die uns dazu nicht wenigbelästigte, die Wage hielt. Auch gab ich mich, ichmuß cs gestehen, mehr dem egoistischen Genüsseals dem Flciße des Rcisebeschreibers hin, da wederdie Zeit, welche wir hier zu verweilen im Standewaren (denn unser mitgenommener Wasservorrathreichte kaum auf drei Tage), genügend war, nochmeine Abspannung cs möchlich machte, mich mitdetaillirtcn Messungen und gcnanern Untersuchungendieser Art zu beschäftigen, um einen corrcktcn Plandes Ganzen aufzunchmcn, was überdies, wie ichglaube, durch Herrn Liuaut, mit der ihm eigeu-thümlichcn Treue, wohl schon geschehen seyu wird.Der Leser möge daher nachsichtig mit folgender kurzenBeschreibung fürlieb nehmen.