sind. Da man die Ringe des Sesostris nebst denenvieler andern der ältesten Pharaonen darauf findet,so darf man nicht zweifeln, daß dieser Bau ausjenen Zeiten hcrstammt, und seine Zerstörung nurentweder einem Erdbeben, oder dem Weichen desaus Erdziegeln bestehenden Unterbaues zuzuschreibenist. Das Gebäude mit einem großen Vorhof, indem noch einige verstümmelte Sphynre angctroffenwerden, nebst den Spuren einer prachtvollen Treppevon 57 Fuß Breite, die zum Tempel hinaufsührte,scheint aus drei großen Hanptsälcn bestanden zuhaben, mit Säulen von verschiedener Verzierungund Form. Da nur wenige der zusammengestürztenMaterialien zu andern Zwecken weggcführt wordensind, so hat man Mühe, über die enormen Haufenvon Ruinen hinwegzuklettern, welche alle Thciledes Tempels anfüllen. Wir störten hier eine Hyäneauf, die sich aber sogleich wieder unter dem Mauer-werk verkroch, ohne daß wir sie außerhalb desselbenfliehen sahen, so daß sie also wahrscheinlich einfestes Malepartus hier hatte, in das sie sich voruns zurückzog.
Der Tempel ist nach seinen genauen Maaßen