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Freiland : ein soziales Zukunftsbild
Entstehung
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13. Kapitel.

Abermals sind zwanzig Jahre verflossen, fünfundzwanzig Jahre,seitdem unsere Pfadfinder den Kenia erreichten. Die Prinzipien, nachdenen sich Freiland regiert und verwaltet, sind die gleichen gebliebenund auch der Erfolg hat nicht gewechselt, nur daß das Wachstum vongeistiger und materieller Kultur, von Einwohnerzahl und Reichtum sichin unablässig steigender Progression bewegte. Die Einwanderung, ver-mittelt durch 54 der größten Ozeandampfer von zusammen 495 000Registertonnen, hatte im letzten Jahre die Ziffer von 1152 000 Köpfenerreicht. Um diesen, aus allen Weltteilen anlangenden Zuzug an denafrikanischen Küsten aufzunehmen und mit möglichster Beschleunigung indas Herz des Kontinents zu befördern, war das Eisenbahnnetz vonFreiland an drei verschiedenen Punkten bis an den Ozean, resp. bis andie zum Ozean führenden fremden Anschlußbahnen vorgedrungen. Dereine dieser Schienenstränge ist der noch in der vorigen Epoche voll-endete von Edenthal an die Wituküste; nach neun ferneren Jahren warein — gleich allen freiländischen Hauptbahnen zweigeleisiger — Schienen-strang längs des ganzen Nilthales, vom Ukerewe und Albert-Njanzaüber die ägyptischen Äquatorialprovinzen, Dongola, den Sudan undNubien bis zum Anschlüsse an das ägyptische Bahnnetz fertig undsolcherart die Verbindung der Mittelmeerküste mit Freiland bewerkstelligt;im Vorjahre endlich war der letzte Spatenstich der großen äquatorialen„Transversalbahn" gemacht worden, die von Uganda am Ukerewe aus-gehend und den Nil bei dessen Austritt aus dem Albert-Njanza über-brückend, von hier den Aruwhimi und Kongo entlang den atlantischenOzean erreichte. Wir besaßen also je eine direkte Schienenverbindungniit dem indischen, mittelländischen und atlantischen Meere. Die580 Kilometer der Danastrecke durchflogen unsere Passagierzüge in9 Stunden. Auf der Nilbahn waren von Alexandrien bis Edenthal