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Freiland : ein soziales Zukunftsbild
Entstehung
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Wir nehmen nunmehr den Faden der Erzählung dort auf, woihn das Tagebuch Neh's verlassen

Zugleich mir dem Vorsitzenden waren drei Mitglieder desAusschusses in Edenthal eingetroffen; fünf andere folgten binnen we-nigen Tagen mit der ersten Wagenkarawane aus Mombas nach, sodaß deren — Ney, Johnston, und den auf dieser Beiden Vorschlagkooptierten Demestre eingerechnet — in Freiland zwölf anwesend waren.Drei Mitglieder waren zurückgeblieben und zwar je eins in London,Triest und Mombas, wo sie bis auf Weiteres als Bevollmächtigte desAusschusses den abendländischen Geschäften der Gesellschaft vorstehensollten. Ihr Amt war die Aufnahme neuer Genossen, die Einkassierungund provisorische Verwaltung der einfließenden Gelder und die Über-wachung der Auswanderung nach Edenthal.

Ihre Instruktion ging vorerst dahin, jeden sich um Aufnahme Be-werbenden anzunehmen, sofern er kein rückfälliger Verbrecher und desLesens und Schreibens kundig wäre. Erstere Einschränkung bedarf

wohl keiner eingehenden Begründung. Wir hatten allerdings unbe-dingtes Vertrauen in die veredelnden, weil das treibende Motiv dermeisten Laster beseitigenden Folgewirkungen unserer sozialen Reformen;wir waren vollkommen beruhigt darüber, daß Freiland keine Verbrechererzeugen und selbst durch Elend und Unwissenheit da draußen zu Ver-brechern Gewordene, wenn nur irgend möglich, dem Laster entreißenwerde; für den Anfang aber wollten wir es vermeiden, von schlimmenElementen überschwemmt zu werden, und angesichts des verzeihlichenBestrebens einzelner Staaten, sich ihrer rückfälligen Verbrecher in irgendwelcher Weise zu entledigen, mußten wir von Anbeginn vorbaue».