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Freiland : ein soziales Zukunftsbild
Entstehung
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6. Kapitel.

Während wir am Kenia solcherart damit beschäftigt waren, denans der alten Welt erwarteten Brüdern das neue Heim behaglich ein-zurichten, arbeiteten unsere Genossen unter Demestres und JohnstonsFührung nicht minder erfolgreich an den ihnen zugeteilten Aufgaben.

Die Herstellung der Wege innerhalb des eigentlichen Keniagebietesging Demestre nichts an; sein Geschäft begann erst am Saume der dieKeniaregiou umgürtenden großen Wälder. Von hier bis zur Grenzezwischen Kikuja und Massailand bei Ngongo übergab er die Ausführungdes Werkes dem Ingenieur Frank, einem Amerikaner; den zweitenAbschnitt von Ngongo bis Masimani im Massailande, mittwegszwischen Ngongo und Taweta, erhielt der Ingenieur Möllendorf, einDeutscher, den dritten, Masimani-Taweta, Lermanoff, wie sein Nameverrät, ein Russe; den letzten und schwierigsten Abschnitt, Taweta-Mombas, zwei der bösesten Einöden enthaltend, behielt sich Demestreselber vor. Jeder der vier Sektionen waren 5 Weiße zngeteilt; seine200 Suahelis, verstärkt durch die doppelte Zahl auf dem Marschedurch ihr Land angeworbener Wakikuja, wies Demestre den beidenersten Sektionen zu, und zwar der ersten in Kikujaland 50 Suaheliund 300 Wakikuja, der zweiten in Massai-Land 150 Suaheli und100 Wakikuja; die dritte wurde von Taweta aus organisiert;dahin ritt Lermanoff mit einem Begleiter unter Benützung unsererKurieretappen vom Kenia binnen 6 Tagen, engagierte in Taweta, wosich stets Suahelikarawanen finden, 100 Suahelileute, in Ilsen undDschagga 250 der dortigen Eingeborenen und begann, nachdem in-zwischen auch seine anderen vier Begleiter eingetroffen waren und dieihni wie jeder Sektion, zugeteilten Packpferde mitgebracht hatten, schon am