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Kokospalmen, die sich inmitten smaragdgrüner Grasmatten erheben undunter denen die von Gemüsebeeten umgebenen Hütten der Wanjika, derhiesigen Küstenbewohner, hervorlauschen, welche Hügel selbst währendder Regenzeit einen ganz gesunden Aufenthalt bieten. Allerdings wärees für einen Europäer gefährlich, hier jahrelang zu wohnen, da diewährend der Hitzemonate — Oktober bis Januar — herrschende Tem-peratur ihm auf die Dauer schädlich wird. Im Mai jedoch, wo diegroßen Regen, die in den Monaten Februar bis April niedergehen, denBoden und die Atmosphäre tüchtig erfrischt haben, ist die Hitze nichteben lästig.
Das Eilschiff der französischen Messagerie hatte sich zwar um einenTag verspätet, so daß es in Zanzibar erst am 4. spät Nachts eintraf;wir aber erhielten, Dank der Liebenswürdigkeit des Kapitäns die füruns bestimmten Sendungen trotzdem einen Tag früher, als wir erwartethatten. Dieser nämlich, der in Aden erfahren hatte, daß und wowir auf die von ihm beförderte Post warteten, hielt auf der Höhevon Mombas, das er zeitlich am Morgen des 4. passirte, einegerade vorbeisegelnde arabische Dhau an und übergab ihr die füruns bestimmten Pakete, die wir demzufolge noch am selben Vormittagempfingen, während wir andernfalls bis zum Abend des nächstenTages hätten auf sie warten müssen. Von den uns solcherartunmittelbar vor unserem Aufbruche erreichenden Nachrichten, sind nurzwei hervorzuheben; erstlich die Anzeige, daß der Ausschuß unserenBevollmächtigten in Zanzibar beauftragt habe, während der ganzenDauer unseres Zuges engste Fühlung mit Mombas zu pflegenund dort für alle Fälle einige Eilboten nebst einem schnellsegelndenKutter bereit zu halten; zum zweiten die Mitteilung, daß bis zum.18. April, dem Tage der Postabfertigung, die Zahl der gesellschaft-lichen Mitglieder auf 8460, das Vermögen auf nahezu 400000 ^gestiegen sei.
Und noch eine kleine Überraschung kam in Begleitung dieser letztenNachrichten aus der Heimat. Zugleich mit den Postpaketen hatte dasPostschiff der Dhau ein Koppel von nicht weniger als 32 Hundenübergeben, geführt von 2 Wärtern, welch letztere uns Grüße von ihremAuftraggeber, Lord Clinton, vermeldeten, der als warmer Freundunserer Ideen und großer Hundeliebhaber dies Geschenk eigens ausJork übersende, überzeugt, daß uns dasselbe auf der Reise sowohl alsam Ziele derselben vortrefflich zu statten kommen werde. Die Tierewaren prachtvoll, 12 Doggen und 20 Schäferhunde von jener lang-beinigen und langhaarigen Rasse, die ein Mittelding zwischen Windspielund Bernhardiner zu sein scheint. Die kleinste der Doggen war vomKreuz gemessen 70 Zentimeter hoch, die Schäferhunde nicht sonderlichkleiner, wie sich bald erwies, alles wohlgesittete, gelehrige Kreaturen,
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