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Freiland : ein soziales Zukunftsbild
Entstehung
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siedelung zu erwählende Gebiet leiten, der andere die Organisation dereigentlichen Ansiedelungsarbeiten zu unternehmen habe. Der eine solltegleichsam der Heerführer, der andere der Staatsmann des Expeditions-korps sein. Zu ersterem Amte wählte der Ausschuß den bekanntenAfrikareisenden Thomas Johnston, der insbesondere das Gebiet zwischendem Kilima Ndscharo und Kenia, das sogenannte Massai-Land, wieder-holt durchquert hatte. Johnston war ein jüngeres Mitglied der Ge-sellschaft und wurde vom Ausschüsse erst aus Anlaß seiner Ernennungzum Führer des Pfadfinderzuges kvoptirt. Zur Leitung der Expeditionnach deren Ankunft au ihrem Ziele bestimmte der Ausschuß einen jungenIngenieur, Namens Henri Ney, der als innigster Freund des Gründersund geistigen Führers der Gesellschaft — Or. Strahl — der Ge-eignetste war, diesen während der ersten Epoche der Gründung zuvertreten.

!)>-. Strahl hatte allerdings ursprünglich die Absicht, sich denPfadfindern selber anzuschließen und gleich die ersten Organisationsarbeitenin der neuen Heimat persönlich zu leiten; die anderen Mitglieder desAusschusses erhoben jedoch dagegen Einsprache. Sie konnten nicht zu-geben, daß der Mann, von dessen fernerem Wirken das Gedeihen derGesellschaft in so hohem Maße abhing, sich Gefahren aussetze, die fürihn um so bedrohlicher waren, als seine Gesundheit nicht eben diefesteste schien. Auch mußte er bei reiflichem Erwägen selber zugeben,daß für die nächsten Monate seine Anwesenheit in Europa weit nütz-licher und notwendiger sei, als in Centralafrika. Kurzum: Or. Strahlwilligte ein, zu bleiben, den Pfadfindern erst mit dem großen Aus-wandererzuge nachzufolgen und Henri Ney trat an seine Stelle.