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Freiland : ein soziales Zukunftsbild
Entstehung
Seite
XVIII
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Zeitschrift demnächst schon Nachricht von entscheidenden Thaten und Er-folgen der Gesellschaft wird bringen können. Wohl stehen einstweilen dievorhandenen Geldmittel noch nicht im richtigen Verhältnisse zu der großenZahl der zu persönlicher Mitwirkung bereiten Genossen; allein es istzu hoffen, daß auch in dieser Beziehung demnächst schon das richtigeGleichgewicht sich einstellen wird und daß dann mit voller Sicherheitdes Erfolges an die Durchführung des großen Werkes wird geschrittenwerden können. War auch bisher schon mein Apell an den Opfermutall Jener kein vergeblicher gewesen, die — und mögen sie immerhinselber zu den Besitzenden gehören — das Unrecht und den Jammerder bestehenden Weltordnnng nicht länger unthätig mit ansehen wollen;so gebe ich mich der zuversichtlichen Erwartung hin, daß nunmehr, dadie Idee der wirtschaftlichen Gerechtigkeit unmittelbar vor ihrer Ver-wirklichung steht, die materiellen Mittel zu ihrer Durchführung in einemdas Gelingen verbürgenden Maßstabe nicht fehlen werden.

Mit Bezug auf diese vorliegende fünfte Auflage des Buches wärezu bemerken, daß dieselbe trotz der neuerlichen Preisermäßigung einenicht unwesentliche Vermehrung erfahren hat. Außer der Vorrede, dieich — wenn auch mit einigen Kürzungen — aus der ersten vollstän-digen Ausgabe mit herübergenommen, enthalten die Kapitel 8 und 26bedeutsame, ganz neue Zusätze, die sich beide auf die Klärung der Fragebeziehen, in welcher Weise die freiländische Freizügigkeit der Arbeitskräftemit der Ordnung und Disziplin im Arbeitsprozesse zu vereinbaren ist.

Wien, im Sommer 1892.

Theodor Hrrtzka.