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Züge; sein Haar, ein lichtes Goldbraun: in seiner Jugend, gingnie in das tiefste Braun über; seine Augen waren graublau,und er hatte gar keinen Klumpfuß." Was den letzten Punktbetrifft, so rührte seine Lahmheit von der Zusammenziehung derAchillessehne am Hacken beider Füße, doch vorzugsweise amrechten Fuße her; sie hinderte ihn, die Hacken auf den Bodenzu setzen, vielmehr war er genöthigt, nur auf Ballen und Zehenzu treten, unterstützt durch einen hohen Absatz. Infolge unge-schickter Behandlung von seiten eines Wundarztes scheint dasrechte Bein kürzer geworden zu sein; der Fuß bog sich nachinnen. Außerdem waren die Füße für den schweren Oberkörperviel zu schwach. So kam es, daß Byron nach Leigh Huntsboshafter Bemerkung wie ein Vogel hüpfte und zu einem längerenGange unfähig war. Wie sehr er sich dies zu Herzen genommen,ist bekannt.
Zu den falschen Vorstellungen kommt eine kaum begreif-liche Unsicherheit der einfachsten Thatsachen hinzu. Findet denndie hundertjährige Jubelfeier wirklich an dem Geburtstage desDichters statt? Man nimmt den 22. Januar allgemein an;allein dies Datum ist im Kirchenbuch nur durch eine gekünstelteKorrektur herzustellen. Ebensowenig steht der Geburtsort fest;für Dover läßt sich etwa gleich viel anführen als für Holles Streetbei Cavendish Square in London. Wie verhält cs sich ferner mitder Ehe der Eltern? Warum eigentlich haben sie sich zweimaltrauen lassen? Da dies verhältnißmäßig nicht von Belang ist,begnüge ich mich mit der Erwähnung der Frage.
Das alte Adelsgeschlecht, von dem Byron stammte, gehtuns weiter nicht au, als insofern sein nicht wegzuleugnenderAhnenstolz in Betracht kommt. Von ganz anderer Bedeutungsind die Generationen zunächst vor ihm, weil wirkliche Ein-flößung von Blut stattfinden konnte und ohne Zweifel stattgefundeiihat. Des Dichters Großvater, ein Admiral Byron, hatte, wie
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