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DIE DEUTSCHE PSYCHOLOGIE.
nismus“ und des „Creatianismus“ J ) u. s. w. zu ei’gelien.Statt einer Lehre findet man nur Geschichte; stattBeobachtungen und Beschreibungen eine Aufzählungwidersprechender Ansichten, welche bei dem aufmerk-samen Leser nur das Bedauern über die verlorene Zeitzurücklassen.
Um dieselbe Zeit indess haben mehrere Forschermehr oder weniger zufällig und durch Facharbeiten zurBegründung einer wissenschaftlichen Psychologie bei-getragen. Ihnen sind andere gefolgt, welche auf ver-schiedenen Wegen dasselbe Ziel zu erreichen suchten.Wir haben die unterscheidenden Merkmale ihrer Methodezu häufig erörtert, als dass wir hier auf sie zurück-zukommen brauchten; ebenso wäre es überflüssig, ihreNamen und Werke noch einmal aufzuzählen. Wir habenuns vorgenommen zu zeigen, wie die naturwissenschaft-liche Methode die Erscheinungen des Bewusstseins be-handelt, und zu welchen Resultaten sie gelangt ist: nurdas Neue darf uns jetzt noch auf halten, und deshalbwollen wir uns in diesem Schlusscapitel darauf be-schränken, kurz einige Arbeiten von geringerer Bedeutunghervorzuheben, welche, wie die von Horwicz und Bren-tano, nicht verdienen unberücksichtigt gelassen zu werden.
1. Da wir eine ausführliche Darlegung von Hor-wicz’s Theorien nicht geben können, weil sein Werknoch nicht beendet ist, so wollen wir nur seine Stellungin der zeitgenössischen Bewegung und die Aufgabe an-deuten, welche er sich zugewiesen hat.
9 Es handelt sich darum, ob die Seele beim Zeugungsactenach den natürlichen Gesetzen der Erblichkeit übertragen, oderob sie neu geschaffen wird. S. insbesondere die AnthropologieHermann Eichte’s, eines der Hauptvertreter dieser Richtung.