fechnek’s icritikee.
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wenn man nun auf Grund dessen annehmen wollte, dasGesetz böte für die Psychologie kein Interesse mehr. DieUntersuchung der Empfindungen ist von fundamentalerBedeutung, vielleicht der Schlüssel für alles übrige. Be-schränkt man sich allerdings lediglich auf die Erforschungdes Bewusstseins, so wird die Psychologie der Empfindun-gen bald gemacht sein, nur dürfte sie in diesem Falleebensoviel Wahres, wie Falsches enthalten, denn das fer-tige Bewusstsein nimmt in verhängnissvoller Weise mit-telbare Kenntnisse für unmittelbare, erworbene für an-geborene.
Das objective Experiment ist hier unerlässlich. Zwarsind nicht alle Ergebnisse der experimentellen Wissen-schaften von gleicher Bedeutung für die Psychologie derEmpfindungen, wenn auch vielleicht nicht eine ohne allenWerth ist; jedenfalls gehören aber die durch die Psyclio-physik ans Licht gestellten Thatsachen zur Zahl derjenigen,welche das grösste Interesse darbieten. Sicherlich istauch das psychophysische Gesetz ein neuer Beweis fürdie Relativität unseres Wissens, denn es zeigt uns, dasswir in der Empfindung kein Maass für absolute Grössenbesitzen, dass zwei Empfindungen haben, in Wirklichkeitnur die Wahrnehmung eines Unterschiedes zwischen zweiEmpfindungen bedeutet. Wenn wir seine innere Bedeu-tung dahingestellt sein lassen, so führt es uns ferner zueinem Resultate, das uns der Aufmerksamkeit werth zusein scheint. Seit einem Jahrhundert bestrebt sich dieanalytische Psychologie nachzuweisen, dass, den Vor-urtlieilen des gewöhnlichen Umstandes entgegen, die Em-pfindung nur ein Abbild der äusseren Welt gebe. Zwi-schen den Qualitäten des Objects und den Bewusstseins-zuständen des Subjects besteht nur ein Entsprechen: dieQualitäten sind Zeichen, welche der Geist deutet und nach
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