HERBART.
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das innere Geschehen mindestens zwei Variable enthaltenmuss, welche gleichsam zwei Dimensionen entsprechen,falls man es in einer mathematischen Form darstellenwill. Aber dies trifft in der That zu, und die von Kantaufgestellten Bedingungen sind erfüllt. Unsere Empfin-dungen, Vorstellungen Gefühle sind nicht nur der Be-dingung der Zeit unterworfen, sondern auch den Ver-änderungen der Intensität. Sie sind intensive Grössen,welche in der Zeit sich an einander reihen“. (Wundt.)Der zweite Einwand erledigt sich hinlänglich durch diespäter zu erörternden psychophysischen Arbeiten vonFechner, Volkmann, Wundt u. A. Wenn unsereVorstellungen u. s. w. auch unbestimmte Grössen sind,so ist es doch nicht unmöglich, sie zu bestimmen, d. h.der Messung zu unterwerfen. Die Grundbedingung fürdie Messung ist aber eine feste Beziehung zwischen demMaassstabe und dem Gemessenen, wie eine solche zwischenden Ursachen und ihren Wirkungen besteht. In denNaturwissenschaften messen wir die Veränderung derUrsache durch die Veränderung der Wirkung, in derPsychophysik messen wir umgekehrt die Veränderungder Wirkung durch die Veränderung der Ursache. DieZeitmessung bietet uns ein uraltes Beispiel eines solchenVerfahrens. Wir messen den Verlauf unserer innerenZustände mit Hülfe ihrer äusseren Wirkungen, der Be-wegung der Naturobjecte, durch welche ein Wechsel derVorstellungen herbeigeführt wird. In ähnlicher Weisebenutzt die Psychophysik die Intensität der Pieize(Ursache) zur Messung der Intensität der Empfindungen(Wirkung). Vielleicht würde sich hier gerade so ver-fahren lassen, -wie in den Naturwissenschaften, d. h. mankönnte die Ursache, nämlich die inneren Zustände, durchdie Wirkung, nämlich die durch sie hervorgebrachten
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