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EINLEITUNG.
inneren Zustände durch die Handlungen, in denen sie sichaussprechen). Ausserdem muss einer der beiden Aus-drücke dieses untrennbaren Paares, -welches man eineCausalverbindung nennt, ausserhalb unser und unseresBewusstseins stehen, ein physisches Ereigniss, und alssolches dem Experimente zugänglich sein. Ohne dieseBedingung ist die Anwendung der experimentellen Me-thode unmöglich. In den rein inneren Erscheinungen(der Ideenreproduction und -Association u. s. w.) bleibenUrsache und Wirkung in uns. Und obwohl man nichtzweifeln kann, dass das Causalitätsgesetz hier wie überallherrscht, auch in einigen Fällen die Ursache mit Sicher-heit nachzuweisen steht, so ist doch, da Ursachen undWirkungen in uns liegen, diese aber bei der mangel-haften Kenntniss und der Unzugänglichkeit ihrer physi-schen Coincidentia äusserlich sich nicht fassen lassen,jede auf sie gerichtete experimentelle Untersuchung noth-wendig aufgehoben.
Einige deutsche Psychologen haben sogar den Ver-such gemacht, auch da, wo das Experiment nicht möglichist, sich nicht auf die Beschreibung zu beschränken, son-dern mit Hülfe der Rechnung zu genaueren Bestimmungenzu gelangen. Sie haben die Fragen mathematisch be-handelt, indem sie sich darauf stützten, dass jedes innereGeschehen eine Grösse, und folglich mathematisch zu-gänglich ist. Wie in gewissen Zweigen der mathemati-schen Physik sind sie von wahrscheinlichen Hypothesenausgegangen, haben mit Hülfe von Reflexion undRechnung die Folgen abgeleitet und die Resultate mitden Daten der Erfahrung verglichen. Diese Methodeist nur unter zwei Bedingungen berechtigt; einmal müssendie hypothetischen Grundlagen inductiv vorbereitet seinund ein unbestreitbares Merkmal der Wahrscheinlichkeit