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Natur und Kunst : Beiträge zur Untersuchung ihres gegenseitigen Verhaltnisses
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gu ihren ©Ijnten unb ift baS ©djid'fal eines jebeit-©ic wirb berbiingniSboE für ben, welchen fie bis gurIßerletgung ber ©afeinSrccbte einer anberett fßcrfön=lidjfeit treibt; baS Sebcn im ScnfcitS, bie politifdjen©djrnnfen haben wenig (Sinfluß auf bie (Sntfcfjliefjungber äRenfdjeu ©bafcfpcarcS, fie fcbcit fid) über alle©ogmeit hinweg, unb anbcrerfeitS ift cS oft bie eigene@d)Wöd)c, ber fanget au Sraft, bie Aufgaben il)rcrSnbinibualität burd)gufft£)ren, weldjc ben ©ingelnenin§ Sßerberbcn ftürgen, wie fandet.

9ienaiffancc unb ^Reformation waren nur ber 93e=ginn jener Bewegung gut geiftigen unb potitifdjen Q3e*{ freiuitg beS SRcnfdjen, bereit notmenbige golgeftufebieftritif ber reinen Vernunft" war. Saut befreiteben SReitfcfjen boEig oon jenem Qwangc, ber bis ba=bin auf fein ©eitlen unb tganbcln tion überirbifdjenSRädjtctt auSgeiibt worben war, unb lüfte it)n auSber engen ©cmeinfdjaft beS befonberett SanbeS unb©taateS: ber 'IRenfcl) würbe gum SBeltbiirger. £Eantftetlte il)n als ein felbftftaubigeS, freies ©ingelwefeni)in, baS im ©enfeu uub ipanbeln nur einem ©ebütgu folgen £jabe: ber SRadjt beS in ifjnt wobttenbenfittlicfjen SewufjtfeinS, beS ißflidEgefütjlS. Unb SBilbetmn. §umbolbt gog auS biefer flnfdjauitng bie natür*lid)e politifdje Folgerung, inbem er bie ©rengen berSBirffamfeit beS ©taateS fo oiet als möglich ein*feljräntte unb innerhalb berfelbcn ber freien Qcnt*fdjlicfjung beS (Singelneu Weiten, ©pielraunt lieb-©ie Sfnfdjauung jener ©fjodje fanb ihren f?otttifc£)ertberebteften ÜluSbrucf in ©djillcrS ©rameu. ©aS iftber Unterschieb gwifcfjeit ben gelben ©IjafcfpeareS unb-©djiEerS. Sene banbeln in it)ren Seioeufdjaften, uii*bewußt unb naio, oon ber gewaltigen ©efüblSerregung.fortgeriffen feben Othello, Sloriolan, Sulia, fautit bie©rengen, bie fie überjdjreiten; 2öaEenftein aber unb-bie Sunfraubon Orleans grübeln über itjre ^anbtungS*