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Aristoteles, Redekunst.
Landbesitz und an allenoderdochden hauptsächlichsten Kriegsmitteln.Ferner, wenn man sich in dem Falle befindet, kein Unrecht gethanzuhaben, entweder überhaupt niemand oder nicht vielen oder nichtsolchen, vor denen man sich fürchtet. 21. Und überhaupt wenn manmit den Göttern sowohl im allgemeinen gut steht, als auch durchZeichen und Orakelsprüche die Beweise dafür hat. Denn Zorngibt Mut, das Bewußtsein aber, kein Unrecht zu begehen, sondernvielmehr Unrecht zu erleiden, macht zornig, und von der Gottheitwird ja angenommen, daß sie den Unrechtleidenden helfet22. Ferner, wenn wir bei einem Unternehmen entweder glauben,daß wir weder jetzt noch zukünftig etwas Schlimmes erleiden werdenoder daß wir unsere Sachen glücklich durchsetzen werden. — Soviel von dem, was Furcht und von dem, was Mut erweckt.
Sechstes Kapitel.
1. Welcherlei Dinge es sind, in bezug auf welche man sichschämt oder schamlos ist und vor welchen Personen und unterwelchen Umständen, wird aus dem folgenden erhellen.
2. Sagen wir also: Scham ist eine gewisse Unlustempfindungoder Beunruhigung, welche sich auf diejenigen Übel bezieht, diein unserer Vorstellung zu üblem Rufe führen, mögen dieselbennun gegenwärtig oder vergangen oder nahe bevorstehend sein,Schamlosigkeit dagegen eine gewisse Geringschätzung undGleich-giltigkeit gegen eben diese Übel.
3. Ist diese Definition der Scham richtig, so folgt daraus mitNotwendigkeit, daß man sich über alle solche Übel schämt, die ent-weder in unseren eigenen Augen und in den Augen derer, deren Ur-
Definition deS Kriegführens, nach welcher es heißen muß, nicht: „DerKönig von A. hat den König von B. mit Krieg überzogen", sondern: „DerKönig von A. hat seine Bauernkerle gegen die des Königs von B. gehetzt!"
1. Die feine Ironie in diesem Satze über das religiöse Verhältnisist unverkennbar und leuchtet auS der ganzen AnSdruckswcise hervor, derensich bei dieser heikligcn Frage der Philosoph bedient.