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4 (1865) Indische Nachrichten und geschichtliche Bruchstücke ; Leben und Charakteristik Arrian's
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der Zeit, in welcher er schrieb, einer Periode der Rhetorik und falschenDcclamation (Geier 84 ff. Sint. 21.), was Nüchternheit der Kritik,Klarheit, Natürlichkeit und eine gewisse antike Färbung des Stilsbetrifft, (P h otius Ooä. 9 2.) mit Fug und Recht anerkennen muß. Indemso Arrian in seiner Darstellung antiken Vorbildern sich wenigstens zunähern suchte, hat er damit nicht nur seinen eigenen guten Geschmackbeurkundet, sondern auch, jedoch nicht sklavisch, die Ansprüche seinerZeit beachtet, welche vom Stilisten ein unbedingtes Zurückgehen ausattische Formen, Strukturen und Wendungen, oder gar Nachahmungdes ionischen und dorischen Stils verlangte (Bernhardy, Grundrißder griech. Literatur I, 520 s. 525 f. 2. A.). Bei einem so belese-nen Manne, wie Arrian, werden wir es übrigens ganz in der Ord-nung finden, daß unbeschadet seines Geschmacks und seiner Selbstän-digkeit hin und wieder Anklänge an Homer, Herodot und TbuchdidesVorkommen (Ellendt in seiner Ausg. der Luuli. 1°. II. x. III u. V.Sint. 20 f. Poppo, krolsA. Iw i?5uoxä. 369 f.). Was endlichseine Nachahmung Lenophons*) betrifft, weßwegen man ihn Ak,>o-Pwvr« Vk'oi- (Photius Oocl. 58. Suidas a. a. O.) geheißen, under von sich selbst gesagt hat, er sei demselben ««1

(Lu»'-?/. 1. 17.), welcher hinwiederum bei ihm mit demZusatz Akp. o vorkommt(ksrixl.I'oM Lux. 37.), so ist

diese Benennungund Nachahmung des Gleichnamigen natürlich nicht aufdie bloße Aeußerlichkeit zu beschränken, daß Arrian gleich dem vonihm in der Luulmsis öfters genannten Zkenophon (Krüger lucl. Xoiu.227.). 7 Bücher Lunbusis, sodann auch luotios. und OMsZstiou,und wie dieser UsIIsuien. und Llsiuorul-ilis, des Loerntes, so erks-rtLIog,, Litlr^uivs,, Llunios, und Denkwürdigkeiten seines phi-losophischen Lehrers geschrieben (Lun??/. 1.), sondern vielmehr aufdie innerliche Aehnlichkeit auszudehnen, daß er nach dem Beispielseines Vorbildes seinen Erzählungen durch dieselben künstlerischenMittel (s. ob.) Leben und Mannigfaltigkeit zu verleihen gesucht und,beseelt von ästhetischem Wohlgefallen am Zauber Xenophonteischer

«) die auch ein anderer Biograph Alexanders, OnesicrituS, versucht habensoll Diog. Laert. VI, 4, 84, rff 7iir§«-r<ch'o't0L, Tracht' or» cäx