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Anmerkungen zum Bruchstück uu« den 17 Büchern parthischer Geschichten.
I> Um hier in Kürze das gegenüber von einem Gewirre widerstreitenderAngaben und Meinungen für un« »och immer Wahrscheinlichste über die Ab-kunft der Parther anzugeben, so sind dieselben in ihrem Grundstock Arier,aber i» Folge der Völkerffuthungen aus dem scyrhischen Turan »ach demAricrlande Iran haben sich über jenen zu verschiedenen Malen Eindringlinge,Scpthen oder Daer-Parner genannt >Str. 3i>4. 588. 5>>. 515), hergeworsen,und diese Eroberer haben von den Sitten und der Sprache der Besiegle»Vieles angenommen, wie hinwiederum auch die Besiegten von jenen Manches,namentlich in der Kriegführung, sich angeeignet haben, und so Beide mir ein-ander z»m parthischen Staatsverbandc zusammengetreten sein mögen, R. E,V, 1198. vgl, Dropse», Geschichte des Hellenismus II, 328 ff.
2, ä»al>. VI, 30, 2 f.
3) Von Alexander dem Großen an Lnali. III. 22, I. Die macedonischenStatthalter ParthienS nach Alexander sind aufgezähll im Reg, j. Dr. Gesch,d. Hell. I. 780. Ebend. die von PcrsiS.
4z Angeblich ein altpersischer Name, N. E. a. a. O, den affe parthischenKönige als GeschlechtSbezeichnung neben einem persönlichen Beinamen führtenStr. 702.
4z Dertad im Armenischen, was de» von Gott Gegebenen bezeichnen soll.N. E. VI, l, >992. Der Name TiridateS kommt auch später in der Arsa-cidenfamilie vor N. E. V, 1202.
8) lieber diese, besonders bei Festhaltung der gewöhnlichen Lesart rovrllov, nicht recht verständliche Stelle s. Dr. 328. Anm. i 18. — Der vierteArsacide hat den persönlichen Namen PhriapatioS N. E. V, IgSS.
7, Bei Syncell heißt der Frevler AgathocleS, Eparch von PersiS, Dr.
328. An,». >17.
8> lieber die weiteren Schicksale der Parther in der Diadochcnperiode lob.Anm. 3 > bis zur NegiernngSzeit Antiochuö' II. s. N. E- IIS7.
bj Ihr Abfall von der Seleucidenmvnarchie wurde ihnen erleichtert durchdie inneren Zustände und die äußeren Verhältnisse derselben unter dem ge-nannten AntiochuS II., dem unwürdigen Enkel SeleucuS' I. N. E. l 197. I,1130 f. 2. A.
Die zwei ersten Könige des neugestiftetcn Reiches waren die genann-ten Brüder, lieber dessen Ausdehnung und Grenzen s. N. E. V, I2>8 f.
>1) Gegen Erassus und Antonius R. E. I2ül).
17) Nach einer alten lieberlicscrung versetzte ScsostriS aus seinem asiati-schen EroberungSzugc scvkhischc Stämme in das nach ihnen benannte Land Dr.
329. Anm. >18. N. E. VI, l, 393.
13) Nach Besiegung des 25. Arsacide» ChoSroeS' I. krönte Trajan 115n- Ehr. dessen Nebenbuhler PhartamaspateS, einen Prinzen von der armeni-schen Seitenlinie der Arsakiden, IN der eroberten parthischen Hauptstadt Ctesi-phon. R. E. 1203.