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und daher in den Kriegsberichten namentlich bei Arrian und Curtiu« oft ge,nannt, war er, obgleich strenger Anhänger altmacedonischer Sitte, bei Alexan-der a<« ein über selbstische Zwecke erhabener Charakter nächst Hephästion amMeisten beliebt. Später von ihm mit den Veteranen nach Europa zurückge-sandt und nach dem Tode des Königs in Folge der Vertheilung der Saira-pien NeichSverweser und sammt Antipatcr mir der Regierung Makedoniens undder dazu gehörigen Nebenländer <unr. Cap. 7.) betraut, hals er demselben am7. Aug. 322 den Sieg bei Lamia erringen. Nach seiner Trennung von derdurch Alexander mit ihm vermählten Perserin AmastriS <N. E. I, 829. 2. A.)Gatte von AntipatcrS Tochter Phila und dessen Hauptstühe in Gewinnung dervon Autipater angestrebten Herrschast, .log er. ihm die Hegemonie in Europaüberlassend, mit demselben nach Assen, um die dortige gegen PerdiccaS undEnmeueS zu gewinnen, wurde jedoch im Juni 32 l von letzterem in Cappado-eien besiegt, und starb in den Armen und unter dem Wehklagen dieses seinesehemaligen Freundes, der ihn nach seinem Tode noch würdig ehrte, R. E- II,738 f. Dr. 3l. 47 f. 87. 83 ff. 98. l>7 ff.
td- PerdiceaS, aus PühonS Antrag nebst LconnatuS zum Vormund deSvon Rvxane erwartete» Kindes ernannt, und Chiliarch der edlen Nitterschaar,sofort auch stakt MeleagcrS zu gebietendem Eiusluü beim schwachen Arridäusgelangt, lieg 38» Mann aus dem Fugvolk greifen und den Elephanten zumZerstampfen vorwerfen und bald daraus auch seinen Nebenbuhler Meleagcr, deraus diesem Vorfall sein eigenes Schicksal ahnend, in einen Tempel geflüchtetwar, am Fuß des Altars uicdcrstogen, Dr. 32 ff.
i") Unter Libyen sind die Landstriche links von der canvbischen Nilmün-dung, also namentlich der libysche Nomos <Ptol. IV, 5, 4 > und die Oasen,unter den an Aegypten grenzenden GcbietStheilen Arabiens wahrscheinlichder Nomos Arabia mit der Hauptstadt Phaeusa (Anm. s. z. änsb. III, 5.R. S. V, l4>3. vgl Herod. II, 8. IV, 3g. VII, 89. u. das. B. Str. 42.138. 784. 8lL s.>, so wie die ägyptische Landschaft Cassotis, worin derBerg Cassus und der Sirbonis-Sce gelegen, oder wenigstens der östliche Thcilderselben zu verstehen.
*7) Anm. 8. z. Lnab. Ill, S. R. E. VI, l, I8>. Dr. 4l.
-5n»8. UI, 6, 5. N. E. IV, 787. Dr. 4l s.
Cilicien, weil die Verbindung des Ostens und Westens von Asien be-herrschend, besonders von militärischer Wichtigkeit, lieber diesen PhiloraSeinen Taxiarchcn s. änab. III, 29, 7. IV, 24, >8. Dr. 42. Anm. 53. N. E.V, !534.
^4) S. Anm. >8.
Cavpadvcien, das Land der weißen, znm aramäischen Zweige dersemitischen Rate gehörigen Syrer, nach Alexander unter eigenen, wohl derAchämcuidendynastic verwandten Herrschern sunt. Cap. I I. Anm. 35.!, mitder Residenz Mazaca und den bedcnicnden Tempelorlen Co,nana und Meiste,lieber seine Grenzen und seine Eststheilung s. Forluger, Handb. d. alten Geo-graphie II, 29 l ff. — Paphlagvnien, zwischen Bithyuien und PvntuS, auchnach Alexander unter selbständigen Fürsten; an seiner Küste lag Sinope, an