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4 (1865) Indische Nachrichten und geschichtliche Bruchstücke ; Leben und Charakteristik Arrian's
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0) Wie Perdiccas aus königlichem Stamme. Einer der Gefolgsleute undspäter der .4nab. VI. 28, 4. aufgczählten Leibwächter, mit eigener Lebensge-fahr Lebensretter Alexanders in einer Stadt der Maller, wurde er mit Per-diccaS zum Vormund des Alexander AeguS ernannt, N. E. IV, 927 f.

7) Einer der Leibwächter, tteber Schicksale, Negierung, Charakter diesesausgezeichneten Stifters der ägyptischen Ptolemäer-Dynastie s. N. E- VI, i,l79 ff.

b) Auö Pella, gleichfalls Leibwächter. Zuletzt Herr von Makedonien undIhracieu, sowie von einem Theile der Inseln des ägeischcn Meeres und Klein-astenS, fiel er im Kampfe mit SeleucuS, seinem ehemaligen Bundesgenossen,gegen Antigonus auf der Ebene von Koros in Phrygien im Sommer 28!.N. E. IV, 1303 ff.

2- Leibwächter, kam mit PeucesteS, Timäus und Levnnatuö, dem in derMallerstadt bedrängten Alexander zu Hilfe lC. IX, 21. l4 ff.), und wolltespäter bei den ersten Verhandlungen über dessen Nachfolge dem* PerdiccaS dieKrone zuwendcn. C. X, 20, !6 ff. Zuletzt Verfechter der Sache von Olym-pias gegen Cassander, wurde er durch Verwandte des Crateuas, eines Generalsvon diesem, ermordet, Dr. 248. 250. 253.

*0) Leibwächter, ein tüchtiger Feldherr und, weil hochstrebenden Sinnes,auf Gründung einer eigenen Herrschaft bedacht, daher bald mit den Griechen,bald mit Perdiccas, zu dessen Untergang er jedoch später die Losung gab,dann mit SeleucuS, endlich gegen EumeneS mit Antigonus verbündet, wurdeer zuletzt von diesem getäuscht und auf seinen Befehl hingerichtet, lieber die-ses Alles, so wie über die Satrapien Klemnredien und obere Provinzen unddie Neichsverweserschaft, die er eine Zeit lang verwaltete, s. das Weitere N.E. V. ,654 f. I, II 13 f. 2. A.

H) lieber seinen LebenSganq bis zur Gründung und Negierung des syri-schen Neiches s. N. E. VI. i. 923 ff. Obgleich auch nicht frei von Herrsch-lust, war er doch unter Alexanders Nachfolgern der gotteSfürchtigste, gercch«teste und neben Ptolemäus zum Herrschen tüchtigste 929 a. a. O.

*2) Hin Grieche aus Cardia auf dem thraeischen Chersones (N. E. N.,48) und als solcher in dem reichhaltigen Verzeichnisse von Offizieren AleraN'Vers Inri. ,8, 5 ff. aufgeführt; schon deßhalb und auch weil trotz feiner zugroßen Geldliebe im Genüsse der ungefchwächten Gnade Alexanders als dessenGeheimfchreiber, von den Macedoniern. zumal von Hephästiou scheel angesehen,lieber daö vielbewegte, thatenreiche Leben dieses treuesten Verfechters deö-uigthumS und der Dynastie Alexanders s. N. E. III, 27 l ff. I, , HZ. 2. A.und eine treffliche Charakteristik derselben bei Dr. 308 ff.

^') Schon unter Alexanders Vater. Philipp, als Diplomat und Feldherrbewährt und deßhalb von dem gegen Persien ausziehenden Alexander zumNeichsverwefer Makedoniens ernannt, arbeitete er seinem wilden und hochfah-renden Sohne Cassander im Grunde vor, Stifter deS dritten GroßstaatcS derDiadochen-Perivde, des macedonischen, zu werden, N. E. I, 1,44 ff. 2. A.

^) Anführer einer Abtheilung von macedonifchem Fußvolk, später vonReiterei, aber alö tüchtiger Offizier häufig auch einer größeren Truppeuzahf,