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4 (1865) Indische Nachrichten und geschichtliche Bruchstücke ; Leben und Charakteristik Arrian's
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bildnng, sowie mit Hanno'S eigenen Angaben läßt Aktion die östliche Fahrt35 Tage dauern, während die ganze Falirr so lange, oder aber 511/2 Tagebauerte (Müller kio legg. XVIII ff. XXV ff.). Abwechselnd nahm die Fahrt nachdem k>eripiu8 3. 4.8. I I. ihre Richtung gegen Mitlag, Abend, Sonnenaufgang,Mittag, und zwar ging sie anfangs jenseits der Säule» des Hercules so ziem-lich gegen Süden, bis zum Flusse Subur; sodann wendete sie sich, der Küstefolgend, gegen Abend Südwest, §. 8. bis zum Cap Cantin; jenseitsdesselben gegen Osten §. 4. nach der heutigen Bai von Vafi einer daranliegenden Stadt. Die sofort wieder südwärts gehende Fahrt kehrte sichdann »och einmal §. 8. der Küstenrichtung gcmäsi jenseits des südliche» CapsBlanco dem Osten zu, wo ein bedeutender Meerbusen die Insel Ccrne desHanno, j. Arguitt umschließt, zuletzt richteten die Seefahrer ihren Lauf aber-mals südwärts §. II., kamen da an der Mündung des Senegal, dem CapVerde, der Mündung des Gambia, ^de»> Cap Roxo, der Mündung des NioGrande vorüber, und endigten ihren südlichen Lauf beim ^Voroi- §. 14.

in der Nachbarschaft der Insel Shcrboro. Bei den §. 15. erwähnten,in'SMeer fließenden Feucrströmen" endlich darf man nicht an feuerspeiende Bergedenken, da kein Reisender solche, oder Spuren von solchen an diesen Küste»erwähnt, vielmehr nach Bruce, Mungo Park und Winterbottvm bei Müller12. an GraSstrecken, die schon von der Sonnenhitze durchglüht und dann nochvon den Eingeborenen angezündet, mit reißender Gewalt und Schnelligkeitihre Flammen bis zu de» Bergen Hinaufwirbeln und erst da erlöschen, wo siemit den in'S Meer mündenden GebirgSwassern zusammentreffcn, R. E. I, 5VÜ f.III, 1085 ff.

Cyrene, die Hauptstadt der nordafrikanischen PentapoliS, war schondurch ihre klimatisch begünstigte Lage auf der Hochebene von Barka, gleichwiesodann durch die Vlükhe ihres Handels, der i» ihr geübten Künste, deren un-vergleichliches Denkmal bis auf unsere Tage zumal ihre Nekropole ist, und dervon ihren Söhnen Aristippus, CallimachuS, EratostheneL und dem christlichenBischof SynesinS gepflegten Wissenschaften ausgezeichnet, und herrschte zugleichüber ein Gebiet, das besonders in Cyrene'S nächster Umgebung wohl bewässert

die gefeierte Apolloquesse Cpre in dem a. u. St. gerühmten Grasreich,thum der Schaaf- ^nnb. III, 28, 7. und der Pferdezucht günstig war,und außerdem im außerordentlichen Neichthum seiner Pflanzen- und Thierwclteine Fülle köstlicher, die Thätigkeit und den Wohlstand fördernder Gaben dar-bot. Mit dieser lachenden Fruchtbarkeit des nördlichen Strichs der Cyrenaieacontrastirte die südlich angrenzende, schmale, ziemlich lange und etwas trockeneStrecke, wo das Silphinm wuchs Anm. I I. z. ^»ab. III, 28. An sie reihtsich noch südlicher die auch a. u. St. berührte libysche Wüste mit der OaseAngila, Hcrod. IV, >83 f. IS8. Str. 131. 837 f. Divd. III, 5». XVII, 4S.Fvrb. 825 ff. Anm. 5. zu meiner Ilebersetzung von Sallnst'S ,1u». Cap. IS.

UebrigenS suchte vielleicht Arrian mit diesem durch nichts Ersichtliches ver-mittelten Ueberspringcn vom Westrands Afrika'S zu», fernen, der Ostseite sichzuneigenden Nordgcstade dieses WelttheilS wieder an das zuvor besprochene, ihrbenachbarte Arabien anzuknüpfen. Jedenfalls gehört dieser unvermittelte