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4 (1865) Indische Nachrichten und geschichtliche Bruchstücke ; Leben und Charakteristik Arrian's
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S) Ei» sehr unbedeutendes HilfScorpS (800 Manu zu Fuß, gegen 200zu Pferd, welches PtolemäuS seinem BnndSgenosscn Seleucnö gegen Antigvnu«»ach Babylonien zusandte, N. E. VI, I, » 26 ,

7) Die Landenge von Suez <Str. 7 59. 803.) und die >m SüdwestenPalästina'« sieben Tagereisen laug sich anSdehnende Greuzwüste gegen Aegypten,Schur des A. Testaments, oder j. el Dschofar, Winer II, 435. Ritter XIV,1086 f. XV, I, 132 f.

8) Am Schnellsten unter den verschiedenen Kameelarten läuft das inSyrien und Palästina allein gebräuchliche, einhöckerige, vder Dromedar. DieseThiere tragen nicht nur neben den anderen Lasten Vorräthc an Wasser aufihrem Rücken, sondern, wenn diese in der Wüste oft anSgehcn, diene» sie, ge-lobtet, mit dem in ihrem Magenbcutcl aufbewahrten Hellen und wohlschmecken-den Wasser zur Labung der Durst leidenden Wanderer. Winer I, 645 ff.Ritter XIll. 609 ff. über die geogr. Verbreitung des Kameelö, das auf de»unzähligen Knnstdarstellungen des alten Aegyptens nirgends sichtbar, dorthinerst durch die Hebräer oder allgemeiner durch die Araber zum Gebrauch derHandelskarawanen für den Transport ihrer indischen und arabischen Waarenzur Zeit der Ptolemäer, scheint cS, verpflanzt worden ist, Ritter 700 ff.

2) Dieser Schluß von der Wnstennatur des arabischen Norden« auf dieMitte und den Süden der Halbinsel ist ganz unrichtig. Denn obgleich Mit-telarabien oder das Binnenland Nedschd nirgends zusammenhängende, gleich-artig fruchtbare Landesstrecken hat, so kann es doch überall fruchtbare Oasenaufweisen (Ritter XII, 30, 1 046 f. XIII, 456 ff. 525 ff.), und dieser frucht-bare Boden uinimr »och bedeutend zu an Ausdehnung und Reichthum IUISndwesten oder in Jemen, dem glücklichen Arabien der Alten, dem sie doppelteErnten, wie in Indien, »achrühmen, Str. 768. 762. Ritter XIl, 901 ff., imSüden, Hadhramank XII, 614 f. und im Südosten, Oman, Ritter XII,481 f.

i°) Lnnb. VII, 20, 7 ff.

11) ob. 32, 7 ff.

12 ) Die llntcrnehmungp worauf Arrian hier anspielt, wurde von denKarthager» zur Erweiterung ihres Handels und zu der damit zusammenhän-genden Anlage von Pflanzstädten etwa ums Jahr 4 70 v. Ehr. unter Hanno II.,dem Sohne HamilkarS und Enkel Hanno'S I. ansgcführt. Der unS hierüberin griechischer Sprache zugekommene Bericht (bei C. Müller, Oeogr. lir. Min.Vol. I, l14. und in deutscher »cbers. bei liefert, Geogr. der Griechen undRömer I, l, 6l ff. einhält allerdings manche« Auffallende und selbst fabelhaftKlingende (§. >4. 18); aber deßhalb sind wir doch nicht befugt, ihn ganz zuverwerfen und für das bloße Erzeugnis; einer späteren Zeit zu erklären- Viel-mehr bietet »nS derselbe über bei; größten Theil der Westküste Afrika'« imNorden de« AeguatorS vder über die Gestade des heutigen Fezz und Marokko'«,SenegambienS und die Sierra-Leone-Küste eine Reihe interessanter Mittheilun-gen. Im Widerstreit mit der Wirklichkeit der die Fahrt bedingende» Küsten-