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4 (1865) Indische Nachrichten und geschichtliche Bruchstücke ; Leben und Charakteristik Arrian's
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Tigris, ChoaspcS (Kerka) und PasitigriS. Os seine Mündung in den Pcr-scrgvlf i»> Schat el Arad, oder in de», nordöstlich davon auSflicßenden Karn»el Amarah idem alten Bette des Karni» zu suchen sei, wagt Müller nicht zuentscheiden, findet erstereS jedoch wahrscheinlicher. Jedenfalls schiffrc Nearch ander Ostseite des SecS vorüber und gelangte so in den PasitigriS. Nach einerFahrt von lüll Stadien auf demselben machte er Halt, um den Marsch seinesKönigs auSspähen zu lassen. Auf erhaltene Kunde von dessen Anzug schiffteer wie viel, ist nicht angegeben weiter bis zu der Schiffbrücke, aufwelcher Alexander sein Heer über den PasitigriS führen wollte. Nach Strabo72S war sie ko, wohl richtiger 600 oder doch 46» Stadien von Susa ent-fernt, und, wie zu vermuthen ist, dieselbe, welche der König anf seinem Hin-wege überschritt, Diod. XVII, 67. C. V, l», l. u. bas. M., wahrscheinlichbeim heutigen Ahwaz, woher dnrch'S ganze Mittelalter bei orientalischen Schrift-stellern derselbe Strvmlauf von der Mündung an aufwärts bis Shuster vor-zugsweise der Tigris von Ahwaz heißt. Noch heur zu Tage durchzieht an dieserStelle ein großer, theilS durch die Natur, theils durch die Kunst gebildeterDamm, theilweise noch erhalten, den Fluß. Auch die Flotie scheint durch de»Kanal Shatt el Mactuab etwas unterhalb der genannte» Brücke aus dem Pasi-ligriS in den ChoaspeS gebracht worden zu fein, was hier zwar von Arriannicht erwähnt wird, sich jedoch auS seiner Xnab. VI, 5. 7. schließen läßt,Nitler IX, 32V ff.

4) Am Südrandc Armeniens, des QuellandeS vom Euphrat <Anm. r. z.X»»I>. VII, 2 1 ), in einem vom oberen Laufe des letzteren auf drei Seiten,nördlich, westlich und südlich, umschlossenen GebirgSlaude liegen die Haupt-guellen des Tigris, nur etwa 2ÜVV Schritte vom »fcr jenes Stromes ent-fernt, mit dessen Gewässer» er sich erst 2VV Meile» abwärts vermischen sollte,Nitler X, Ni» ff. XI, 3 ff.

b, R. E. V, 547 ff. Winer, Bibl. R. W. Buch II. u. d. W. Xinivell, Ritter

b) Anm. 3^ z. ^nab. VII, 7.

?) Die Bariante8VV Stadien" ist bcmerkcnSwerth, weil der nach Po-lyclct bei Strabo 728 f. angeführte Handelsplatz am Sec, Einigen zufolge8VV Stadien von Susa entfernt, von dem sofort a. u. St. erwähnten susi-schen Dorfe AginiS nicht wohl verschieden sein kann, lieber den Sinn derWorte: c-rro e!c rijL :c. rerständigt uns eine Bemerkung Strabv'S

72S. ssea cik t x re.

b) Diesen Namen trägt ein Gau, und eine Ortschaft in Susiana,Ritter IX, 22S, 33» s. X, 28 f. die Ortschaft fällt wahrscheinlich mit demAmpc bei Herodot VI, 2» u. das. B., dem Aphle (Aple) bei PliniuSVI, 27., dem Auge bei Aetyicus stosmogr. 70».. krön, und dem so»Stadien von Susa entfernten Agarra bei Ptolemäus VI, 3, 5. zusammen, istaber jetzt wohl nicht mehr genau nachweisbar, wie Müller mit Ritter X, 23.richtig annimmt, welch letzterer bemerkt, daß wir durch Pliuius a. a. O. wis-sen, zn seiner Zeit habe sich der Tigris in die großen, bis in die Nähe des