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4 (1865) Indische Nachrichten und geschichtliche Bruchstücke ; Leben und Charakteristik Arrian's
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gewesen, daß sie an einigen Stellen eine Elle betragen habe. Austernund Napfschnccken ^) und viel Meergras sei au ihm festgewachsen ge-wesen. Auch Delphine, sagt er, habe man in Menge um den Wall-fisch her sehen können, größer als die Delphine im inneren Meere.Von hier fuhren sie ab und liefen an dem Flusse Rogonis 6) j einenHafen mit gutem Ankergrunde ein. Die Länge der Küstenfahrt be-trug zweihundert Stadien*). Von da aus durchschifften sie eineStrecke von vierhundert Stadien**), und machten Halt bei einemGicßbache, Namens Brizana '). Hier konnten sie nur mit MüheAnker werfen, weil eine Brandung hier war undUntiefen und Klip-pen sich vom Meere herein erstreckten: als jedoch die Fluth eintrat,da gingen sie vor Anker, wie aber das Wasser wieder zurückwich,blieben die Schiffe aus dem Trockenen sitzen. Sobald die Fluth inregelmäßigem Wechsel sich wieder einstellte, fuhren sie aus und legtenan einem Flusse an: Arosis hieß der Fluß ^), der größte unter allenFlüssen, die Nearch, wie er sagt, bei dieser Küstenfahrt in dasäußere Meer fallen sah.

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Bis hierher wohnen Perser, weiterhin Susier'). Oberhalbder Susier wohnt nachbarlich ein anderer, unabhängiger Volksstamm.Uxier heißt er, von denen ich in meiner anderen Schrift gesagt habe 2),daß sie Räuber seien. Die Länge der Fahrt an der Küste von Per-fis beträgt viertausend vierhundert Stadien***) ^). Im LandePersis ist, wie allgemein behauptet wird, die Verschiedenheit derTemperatur eine dreifache ^). Der am rothen Meere liegende Strichdesselben ist sandig und unfruchtbar vor Hitze ^): was weiter gegenMitternacht und den Nordwind gelegen ist, genießt (durchaus) eineglückliche Mischung der Lust; und das Land ist grasrcich, und befaßtwohlbewässerte Wiesen und viele Weinreben und alle sonstigen Früchte,den Oelbaum ausgenommen: Lustgärten jeglicher Art grünen daselbst

*) >0 Stunden.

20 St.

«»'-) 22« St.